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Klaus Luger

Die alten Wähler sterben der SPÖ weg, und die jungen Wähler laufen ihr davon. Sucht der Linzer SPÖ-Bürgermeister Luger deshalb neues Stimmvieh für die Roten bei den Migranten?

3. Mai 2024 / 11:06 Uhr

Linzer SPÖ-Bürgermeister Luger für mehr Ausländer – als Stimmvieh für die Partei?

Mitten in der Migrationskrise, die durch die Familienzusammenführung noch verschärft wird, fordert der Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger allen Ernstes, dass man noch mehr Ausländer nach Österreich holen soll.

Gezielte Einwanderung nicht nur von Fachkräften?

In seiner Rede bei der 1.-Mai-Veranstaltung der Sozialdemokraten auf dem Linzer Hauptplatz sagte Luger wortwörtlich, wenn auch logisch nicht ganz nachvollziehbar:

Wir brauchen gezielte, geplante Zuwanderung von Menschen und nicht nur von Fachkräften, von Menschen, die die Arbeit, die möglich ist in Österreich, auch erfüllen. Das ist auch im Sinne unseres eigenen Wohlstandes.

Stimmvieh für rote Bonzen

In einem Kommentar von Info-Direkt-Chefredakteur Michael Scharfmüller sagte dieser, dass Migranten wohl als neues Stimmvieh für rote Bonzen herhalten müssten. Dass Luger nicht nur Fachkräfte ins Land holen, sondern Österreichs Grenzen auch weiter für völlig unqualifizierte Menschen offen lassen wolle, sei wohl nicht nur ein Zugeständnis an jene Migranten, die bereits im Land sind und ihre Familien und Freunde nachholen, sondern auch ein Eingeständnis, dass sich die SPÖ bewusst sei, dass echte Fachkräfte kein Wählerpotenzial für die SPÖ darstellen würden.

Lohndumping und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen

Anders ist nicht zu erklären, warum die SPÖ weiterhin auf Einwanderung setzt. Es müsste ja auch den Sozialdemokraten, die sich als Vertreter der Arbeiter inszenieren, klar sein, dass Migration zu Lohndumping und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen führt.

Gleicher Verdienst für Frauen größte Ungerechtigkeit

Lugners Aussage passt somit gut zur 1.-Mai-Rede seines SPÖ-Chefs Andreas Babler in Wien. Wie berichtet, leistete der sich einen schlimmen Fauxpas. Babler hatte allen Ernstes gefordert, Frauen nicht mehr dasselbe bezahlen zu wollen, wenn sie das Gleiche leisten wie Männer. Wortwörtlich klang das so:

Die größte Ungerechtigkeit ist, dass Frauen für die gleiche Arbeit, für die gleichwertige Arbeit immer noch dasselbe Geld kriegen. Das werden wir abschaffen!

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