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Hans Stefan Hintner, Fahrrad

Im Parlament hatte ÖVP-Abgeordneter Hans Stefan Hintner für die “Frauenhelpline gegen Gewalt” geworben. Am Sonntag musste er – nach Seinwürfen auf seine Freundin – selbst den Notruf bei der Polizei wählen.

29. April 2024 / 10:20 Uhr

Drei Asylwerber bewarfen Freundin von ÖVP-Abgeordnetem mit Steinen

Das Versagen seiner eigenen Politik bei der illegalen Einwanderung bekam am Wochenende Hans Stefan Hintner, ÖVP-Nationalratsabgeordneter und Bürgermeister in Mödling, Niederösterreich, beziehungsweise seine Lebensgefährtin bei einem Radausflug persönlich zu spüren.

Bei Radausflug mit Steinen beworfen

Beide radelten gestern, Sonntag, entlang des Mödling-Baches, als drei Jugendliche die Freundin des Abgeordneten mit Steinen bewarfen. In einem inzwischen wieder gelöschten Posting auf Facebook hatte Hintner die gar nicht harmlose Situation beschrieben und seinem Ärger Luft gemacht:

ÖVP-Mann wollte Selbstjustiz üben

Wie der ÖVP-Mann selbst schrieb, wurde er von der Polizei, die er zum Tatort gerufen hatte und die binnen zwei Minuten da gewesen waren, abgehalten, „dem Oberfrechen a Watschn zu geben, dass eam vierzehn Tog der Schädl woggelt“. Wollte der Nationalratsabgeordnete also (zu Recht?) Selbstjustiz üben? Die Kommentarschreiber unter seinem Posting gaben ihm in der Mehrzahl jedenfalls recht. Auch zu Hintners Vorschlag, die „alten Heime für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche“ wieder einzuführen, fand Anklang bei den Lesern.

Drei “unbegleitete jugendliche Asylwerber” als Tatverdächtige

Laut dem Mödlinger Bürgermeister handelt es sich bei den Tatverdächtigen um unbegleitete jugendliche Asylwerber aus Wien, die in einem Heim als abgängig gemeldet worden waren. Mit der Bemerkung, „bravo Wiener Heimaufsicht“, knisterte der ÖVP-Politiker so nebenbei auch den laschen Umgang der Stadt Wien mit minderjährigen Asylwerbern.

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