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Touristen und Arbeitspendler machen in der Gruppe der ausländischen Tatverdächtigen nur 0,09 Prozent aus.

10. April 2024 / 16:18 Uhr

Verharmlosung: ARD nennt „Touristen“ und „Arbeitspendler“ als Beispiele für ausländische Tatverdächtige

Die Kriminalitätsstatistik zeigt das Scheitern der Einwanderungs-Lobby.

Höchster Stand seit 2016

Mehr Diebstähle, mehr Gewaltdelikte: Die Zahl der Straftaten ist am höchsten Stand seit 2016 angekommen. 2023 musste ein starker Anstieg bei der sogenannten Gewaltkriminalität und bei Diebstahlsdelikten registriert werden.

Besonders auffällig ist der hohe Anteil Tatverdächtiger ohne deutschen Pass; nicht eingerechnet die vielen eingebürgerten Pass-Deutschen.

Interessante Beispiele für ausländische Kriminelle

Doch was macht die ARD-Tagesschau daraus? Sie nannte gestern, Dienstag, „Touristen“ und „Arbeitspendler“ im Zusammenhang mit den ausländischen Tatverdächtigen:

Und eine weitere Zahl in der Statistik aller Straftaten lässt aufhorchen: die der nicht-deutschen Tatverdächtigen, zu denen auch Touristen oder Arbeitspendler zählen.

Für die Tagesschau sind also „Touristen oder Arbeitspendler“ übliche Beispiele für ausländische Kriminelle. In Wahrheit machen diese aber nur den allerkleinsten Teil unter den ausländischen Tatverdächtigen aus, nämlich weniger als 0,09 Prozent.

Wahre Verhältnisse bleiben unerwähnt

Der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen „in der Statistik aller Straftaten“ wurde von der ARD gleich gar nicht beziffert.

Doch der ist gewaltig: Während die Zahl der Verdächtigen mit bundesdeutschem Pass von 2022 auf 2023 um ein Prozent auf etwa 1,32 Millionen anstieg, explodierte jene der nicht deutschen Tatverdächtigen um 17,8 Prozent und liegt mit 923.000 schon fast gleichauf. Der Anteil nicht deutscher Verdächtiger an allen Straftaten nahm um 3,7 Prozentpunkte zu und lag bei 41,1 Prozent.

Schönreden der steigenden Kriminalität

Die ARD redet die schreckliche Tatsache schön, dass die Kriminalität in Deutschland auf einem erschreckenden Niveau angekommen ist und wesentlich durch Einwanderer verursacht wird.

Die CDU stößt ins gleiche Horn. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen, betonte, dass „viele Menschen, die ohne deutschen Pass in Deutschland lebten, keine Straftaten begingen.“ Zwar fordert er auch klare Signale aus der Politik, dass sich alle an Recht und Ordnung zu halten haben, aber letztlich relativierte auch er die Wahrheit.

Grüner mit härteren Ansagen

Anders Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne). Er schrieb auf X:

Wer nach Deutschland kommt, um Schutz zu suchen und hier straffällig wird, kann keine Nachsicht erwarten. Der muss unser Land wieder verlassen. Das kann man auch nicht als soziales Problem bagatellisieren.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) droht mit Abschiebungen, was ihr jedoch wohl niemand abnimmt. Authentischer präsentiert sich hingegen die AfD, die das Kind beim Namen nennt: Es handelt sich bei der steigenden Kriminalität offenbar um eine „importierte Kriminalität“, und sie fordert einen Richtungswechsel in der Einwanderungspolitik.

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