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Unsere heimischen Bauern werden einer Konkurrenz mit der Ukraine-Landwirtschaft ausgesetzt, die keinerlei Regeln und Vorschriften der EU unterworfen ist.

10. April 2024 / 10:28 Uhr

Eurokraten vergiften uns mit Ukraine-Produkten, und Regierung schaut zu

Die schwarz-grüne Bundesregierung lässt uns nicht nur finanziell für einen Krieg bluten, der nicht der unsere ist, sondern lässt es auch noch zu, dass gesundheitsgefährdende Lebensmittel aus der Ukraine eingeführt werden. Und das zum großen Teil sogar zollfrei.

Ukraine-Getreide gesundheitsschädlich

„Anstatt unsere Bauern und Konsumenten zu schützen, stürzt die schwarz-grüne Bundesregierung unsere Landwirte nicht nur in den Abgrund, sondern gefährdet mit ihrer unkontrollierten Importpolitik aus der Ukraine auch noch die Gesundheit der Konsumenten“, beklagt FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmiedlechner. „Mit Unterstützung der Bundesregierung und von ÖVP-Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig werden seit Monaten unkontrolliert Getreide und Geflügel im großen Stil aus der Ukraine zu uns gebracht“, berichtet Schmiedlechner. „Ob Getreide, Geflügel oder andere Lebensmittel aus der Ukraine – all diese Produkte erfüllen bei Weitem nicht die Produktions-, Umwelt- und Sozialstandards, die für unsere Bauern und Produzenten von regionalen Lebensmitteln in Österreich gelten. Noch dazu kommt, dass es in der Ukraine zum Einsatz von Gentechnik und von bei uns verbotenen Pflanzenschutzmitteln kommt“.

Kontaminiertes Geflügelfleisch

Das Landwirtschaftsportal agrarheute.com berichtete am letzten Montag von rund 500 Krankheitsfällen in der EU und Großbritannien, die seit 2021 auf durch Salmonellen verseuchte Geflügelprodukte aus der Ukraine zurückzuführen sind. 23 Personen wurden demnach ins Krankenhaus eingeliefert, sechs erlitten eine Blutvergiftung, und eine Person in Großbritannien verstarb sogar nach dem Geflügel-Verzehr.

Gefluegelnews.de schreibt, dass sich der Eierimport aus der Ukraine nach der Zollbefreiung verdreifacht habe und damit zwei Drittel aller Ei-Importe in die EU ausmachen. Die Eier würden dabei aus der Kleinkäfighaltung stammen, die bereits seit 2012 in der EU verboten ist.

Ukraine-Weizen zollfrei

Wo die Prioritäten des herrschenden EU-Establishments liegen, zeigt sich aktuell auch im Handelsausschuss des EU-Parlaments. Das Gremium hat gestern, Dienstag, beschlossen, dem Parlament vorzuschlagen, weiterhin keine Zölle auf Getreide- und andere Agrar-Importe aus der Ukraine zu erheben, berichtet der freiheitliche EU-Abgeordnete Roman Haider aus Brüssel. Auch seien bei den Agrar-Gütern, die ab einer gewissen Einfuhrmenge wieder Zöllen unterliegen sollen, die Einfuhrmengen zu hoch, um effektiven Schutz für die heimische Landwirtschaft zu bieten. Im Endeffekt sei es eine Augenauswischerei, um die Zugeständnisse an die Ukraine zulasten der EU-Bauern als Kompromiss zu tarnen, bringt Haider die Verschleierungstaktik der Eurokraten auf den Punkt.

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