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Christian Hafenecker und ORF

“Mit dem Privilegienstadel im ORF muss ein für alle Mal Schluss gemacht werden”, verlangt FPÖ-Mediensprecher Christian  Hafenecker.

2. April 2024 / 09:23 Uhr

„So kann es am Küniglberg nicht weitergehen!“ FPÖ-Hafenecker kritisiert ORF-Rekordgagen scharf

Sonntagabend übermittelte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann dem Bundeskanzleramt die Liste jener Mitarbeiter, deren Dienste 2023 dem Zwangsgebührensender über 170.000 Euro Bruttolohn Wert waren. Sie umfasst stolze 62 Personen und so mancher der Gagenkaiser lukrierte zusätzlich auch noch beachtliche monatliche Zusatzeinkommen aus Nebenbeschäftigungen. FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker spricht von einem Gagenparadies, das man sich am Küniglberg geschaffen hat, das beendet werden müsse.

Fette Zusatzeinkommen

Wie von unzensuriert bereits berichtet, führt diese Liste der Ö3-Weckermann Robert Kratky mit 443.894,43 Euro an. Gefolgt vom grünen Ex-Politiker und ehemaligen burgenländischen Gendarmen Pius Strobl mit 425.677,43 Euro. Beide dürften mit ihren Jobs allerdings nicht ganz ausgelastet gewesen sein. Während Herr Strobl seine kärgliche Gage mit monatlich durchschnittlich 2.500 Euro auffettete, brachte es Radiomoderator Kratky auf satte 8.500 Euro. Spitzenreiter bei Nebeneinkünften ist allerdings dessen Ö3-Moderatorenkollege Andreas Knoll. Der stockte sein Brutto-Jahreseinkommen von 190.242,08 Euro mit zusätzlichen 9.600 Euro pro Monat auf. Gut im Geschäft mit Nebeneinkünften war auch der ZIB2-Moderator Armin Wolf, der sich durchschnittlich monatlich 3.837,80 Euro dazuverdiente. Mit 252.780,08 Euro ORF-Gage liegt er an elfter Stelle der Gehaltspyramide.

Der freiheitliche Mediensprecher bezeichnet diese Zusatzeinkommen als „besonders perfide“. Leute wie Kratky, Wolf oder Knoll, hätten ihre Bekanntheit dem ORF zu verdanken, so Hafenecker. Ohne ihre Arbeit dort kämen sie für Werbeverträge oder andere Top-Nebenjobs nicht infrage. Daher sollte man überlegen, ob man diese Zusatzjobs nicht mit der ORF-Gage gegenrechnen sollte.

ORF braucht Totalreform

„Es ist den Menschen nicht erklärbar, dass manche am Küniglberg Jahresgehälter bekommen, womit andere ein Jahrzehnt lang auskommen müssen“, kritisiert Hafenecker das aus allen Fugen geratene Gehaltschema im ORF. Dazu komme, dass diese sogenannten „Stars“ de facto auch keine Angst um ihren Job haben müssten. Damit müsse ein für alle Mal Schluss sein, verlangt der FPÖ-Mediensprecher. Der ORF brauche eine Totalreform in Richtung eines verschlankten „Grundfunks“ ohne jegliche Zwangssteuern oder Zwangsgebühren. Der ORF und seine fürstlich entlohnten Mitarbeiter müssten sich endlich von ihrer Komfortzone verabschieden und in der Leistungsgesellschaft gemeinsam mit Reinigungskräften, Bauarbeitern oder Pflegepersonal ankommen.

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