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Lena Schilling

Klima-Fanatikerin Lena Schilling, noch dazu grüne Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, durfte in einem Wiener Gymnasium Schüler mit ihren Ansichten indoktrinieren.

29. März 2024 / 17:27 Uhr

ÖVP-Minister Polaschek schweigt zu Vortrags-Skandal einer Grün-Politikerin

Politiker-Vorträge in Schulen? Bisher ein absolutes “No Go”. Doch für die grüne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling wurde am 31. Jänner im Wiener Gymnasium Draschestraße eine Ausnahme gemacht. ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek schweigt dazu.

In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung an FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl hat Polaschek keine eigene Meinung zu dieser Causa, die bisherigen Usancen widerspricht und Eltern der Schüler, die am Vortrag der grünen Politikerin verpflichtend teilnehmen mussten, verärgert. Der ÖVP-Bildungsminister sieht darin offensichtlich kein Vergehen, denn das einzige, was er in seiner Anfragebeantwortung bringt, ist der Verweis auf eine Stellungnahme der Bildungsdirektion Wien.

Schule zur Objekktivität verpflichtet

Diese bestätigte bereits gegenüber unzensuriert, dass die Lesung von Schilling aus ihrem Buch „Radikale Wende“ samt anschließender Diskussion mit den Schülern stattgefunden hat. Man entschuldigte sich damit, dass die Veranstaltung bereits im September 2023 – „und somit lange, bevor Frau Schilling als Spitzenkandidatin der Grünen für die Wahl zum Europäischen Parlament bekannt gegeben wurde“ – geplant gewesen sei.

Ob dies bei einem Vortrag eines späteren FPÖ-Politikers beispielsweise zur Klima-Hysterie ebenso locker gesehen worden wäre? Dazu kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Für die FPÖ- Nationalratsabgeordnete Petra Steger, die ebenfalls für das Europäische Parlament kandidiert, wären die Schulen jedenfalls zur Objektivität verpflichtet.

Gymnasium hätte auch Vertreter anderer Parteien einladen müssen

Das Gymnasium Draschestraße hätte also, als es Kenntnis der Kandidatur Schillings erlangte, auch Vertreter anderer Parteien in die Schule einladen müssen – oder die Veranstaltung absagen müssen.

Ihr größter Kritikpunkt aber sei, so Steger, dass dieser Klima-Fanatikerin, die über keine Expertise verfüge, die schulische Bühne zur Verfügung gestellt wird, „um unsere Kinder mit diesem Klima-Wahnsinn zu indoktrinieren“.

Detail am Rande: Das Gymnasium Draschestraße hatte mit Schilling außerdem eine künftige Europa-Politikerin mit groben Bildungs-Defiziten eingeladen, die nicht einmal wusste, ob Norwegen der Europäischen Union angehört. Unzensuriert berichtete.

Hier der Originaltext der Anfragebeantwortung von ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek an FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl:

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