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Schule Afritschgasse, Kinder malen Plakat

“Unser Sportplatz muss erhalten bleiben” – das schrieben die Schüler auf Transparente, die auf dem Zaun rund um das Schulareal in der Afritschgasse aufgehängt wurden.

27. März 2024 / 16:54 Uhr

Streit um Container-Klassen zwischen Eltern und Stadtrat spitzt sich zu!

Der Streit um das Aufstellen von Container-Klassen für vorwiegend syrische Schüler auf dem Sportplatz der MS Kagran spitzt sich immer mehr zu. Die Fronten zwischen Eltern und Stadtrat sind verhärtet.

Lehrer wollen nicht mehr unterrichten

Unzensuriert berichtete bereits mehrmals über die Proteste der Schüler, Lehrer, Eltern und Anrainer der MS Kagran in der Afritschgasse in Wien-Donaustadt gegen die geplanten Container-Klassen auf dem Sportplatz der Schule. Nachdem die Lehrer erst aus den Medien von diesem Plan des zuständigen Neos-Stadtrates und Vizebürgermeisters Christoph Wiederkehr erfahren hatten, unterschrieben 40 von den insgesamt 44 Pädagogen eine Petition mit der Drohung, nicht mehr unterrichten zu wollen, wenn die Container-Klassen ab September tatsächlich aufgestellt würden.

Angst vor Jugendlichen aus anderen Kulturkreisen

Noch wütender reagierten die Eltern – gegenüber dem profil gab sich Elternvereins-Obmann Manuel Kiessling kämpferisch:

Wir werden das verhindern. Koste es, was es wolle!

Man wolle nicht gegen Flüchtlinge kämpfen, so Kiessling weiter, sondern für den Erhalt der letzten Freifläche weit und breit. Eltern und Anrainer hätten aber sehr wohl auch Sicherheitsbedenken und Angst vor zu vielen Jugendlichen aus anderen Kulturkreisen. Die zuletzt fast täglichen Berichte über Vergewaltigungen und Messerstechereien in Favoriten, begangen durch jugendliche Täter aus dem Migranten-Milieu, verstärken diese Ängste.

Wiederkehr zu keinem Kompromiss bereit

Ein Einlenken des zuständigen Bildungsstadtrates Wiederkehr, der diese Container-Klassen “erfunden” hat, gibt es nicht. Er sei zu keinen Kompromissen bereit, richtete Wiederkehr den Eltern über das profil aus. Die Standorte seien fix und alternativlos. Sonst müsste die Schülerzahl pro Klasse an anderen Standorten auf 30 steigen, drohte Wiederkehr.

Daran, das Problem an der Wurzel zu packen, dachte der Neos-Politiker offenkundig nicht. Als Anhängsel der Wiener SPÖ in einer Koalitionsregierung hat sich der pinke Bildungsstadtrat wohl auch schon den Willkommensklatschern unter den Genossen verschrieben, egal, ob es katastrophale Auswirkungen auf das Schulsystem der heimischen Kinder hat oder nicht.

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