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Der Fluchtwagen der Attentäter konnte auf der Fernstraße M3 “Ukraine” im Gebiet Brjansk gestoppt und die Insassen festgenommen werden.

23. März 2024 / 16:38 Uhr

Nach Terroranschlag: Verdächtige wollten sich in die Ukraine absetzen – festgenommen

Nach dem Terroranschlag von gestern, Freitagabend, auf ein Rockkonzert in Moskau, gelang es den russischen Sicherheitsbehörden, heute, Samstag, elf Verdächtige festzunehmen. Die Zahl der Todesopfer stieg mittlerweile auf 143.

Fahndung war erfolgreich

Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass mitteilt, konnten im Zuge einer Fahndung vom Russischen Föderalen Sicherheitsdienst insgesamt elf Personen festgenommen werden, darunter vier Terroristen, die unmittelbar an dem Terroranschlag auf die Konzerthalle beteiligt gewesen sein sollen. Der Sicherheitsdienst teilte mit, dass die Attentäter in die Ukraine fliehen wollten, wo sie Kontakte hätten. Die Festnahmen erfolgten im Gebiet Brjansk, nahe der ukrainischen Grenze.

Attentäter mordeten für Geld

Russischen Quellen zufolge soll aus einem aufgezeichneten Verhör hervorgehen, dass die vier Tatverdächtigen am 4. März aus der Türkei eingereist waren. Einer von ihnen gab an, den Massenmord für die Zahlung von 500.000 Rubel (rund 5.000 Euro) verübt zu haben. 250.000 als Anzahlung, den Rest nach verübter Tat. Angeworben will er über Telegram worden sein. Er habe Vorlesungen eines Imam gehört, danach habe sich ein “Helfer” des Imam bei ihm gemeldet. Namen konnte oder wollte er nicht nennen. Alle vier mutmaßlich direkt am Massaker beteiligten Attentäter sollen geständig sein. Einer der Verdächtigen spricht gebrochen russisch. Zudem soll eine Dolmetscherin für Tadschikisch beigezogen worden sein.

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