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Der Islamischer Staat schrieb mit dem Massaker in Krasnogorsk ein weiteres Kapitel ihrer Terrorgeschichte.

23. März 2024 / 09:44 Uhr

Islamistischer Terrorakt erschüttert Moskau – Über 40 Tote, zahllose Verletzte

Gestern, Freitag, ereignete sich in der Moskauer Trabantenstadt Krasnogorsk ein Terroranschlag auf ein Rockkonzert. Letzten Berichten zufolge verloren bei dem Massaker über 60 Menschen ihr Leben, über hundert Personen wurden verletzt. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag.

Mörderbande richtete Blutbad an

Der Anschlag ereignete sich im Vorfeld eines ausverkauften Rockkonzertes in der “Crocus City Hall” der Stadt Krasnogorsk nahe Moskau. Augenzeugen berichteten von fünf bärtigen, bewaffneten Männern. Während sich die Terroristen dem Gebäude näherten, töteten sie das anwesende Wachpersonal und Menschen, die an der Eingangstür standen. Das Wachpersonal war nur mit Schlagstöcken und Reizgas ausgerüstet. Anschließend blockierten die Angreifer den Haupteingang. Sie stürmten durch die Halle und eröffneten mit Sturmgewehren das Feuer auf die Besucher. Im Gebäude sollen die Terroristen Granaten geworfen oder Brandkörper gezündet haben, was einen Brand auslöste.

Auf Videos in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie die Konzerthalle in Flammen aufging. Mithilfe von Hubschraubern wurde versucht, den Brand zu löschen. Am Parkplatz wurde Polizeiangaben zufolge das Auto entdeckt, mit dem die Terroristen zu ihrer Tat angereist waren. Das Fahrzeug war mit Sprengstoff präpariert.

2017 Anschlag auf Konzert in England

Der Moskauer Terroranschlag erinnert an die Vorkommnisse in Manchester im Jahr 2017. Damals brachte der polizeibekannte libysche Islamist Salman Abedi nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande im Foyer der Halle eine Bombe zur Explosion. Die Sprengladung war gespickt mit zahlreichen Metallteilen wie Muttern und Schrauben. 23 Menschen, inklusive des Attentäters, wurden getötet und über 800 Konzertbesucher verletzt.

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