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Auch in Südkorea fehlen die Kinder. Und das, obwohl nur sie dem Leben einen existenziellen Sinn geben.

23. März 2024 / 13:13 Uhr

Ein Versuch: Unternehmer zahlt 70.000 Euro pro Baby, um Geburtenrate zu steigern

Auch Südkorea leidet an Kindermangel. Es kommen nur noch 0,82 Kinder auf eine Frau; notwendig wären mindestens 2,05, um den Bestand zu halten. Mit dieser Geburtenrate von weniger als einem Kind pro Frau halbiert sich die Bevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte.

70.000 Euro für jedes Kind

Das veranlasste den Chef des Immobilienkonzerns Booyoung Group zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. Lee Joong Keun bezahlt seinen Mitarbeitern eine Prämie von umgerechnet 70.000 Euro, wenn sich bei ihnen Nachwuchs einstellt. Und das nicht nur beim ersten Kind. Ab dem dritten winkt statt des Geldes auch eine Wohnung.

Rückwirkend bis 2021

Der Unternehmer führte diese Leistung sogar rückwirkend ein und zahlt die Prämie auch jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, die in den letzten drei Jahren Eltern geworden sind. Bisher hat dies den Koreaner 4,8 Millionen Euro für seine 2.500 Mitarbeiter gekostet.

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