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Christian Hafenecker

Rapid-Schmäh-Gesänge gegen die Austria: FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker geht in seinem Video-Beitrag mit dem grünen Sportminister Werner Kogler hart ins Gericht.

6. März 2024 / 11:26 Uhr

„Austrianer“ Hafenecker als „Ombudsmann“ für Rapid: Rote Karte an Kogler für politische Instrumentalisierung des Fußballs

„Kein politischer Angriff auf den Sport, Spitzenpolitiker ‘raus aus dem Funktionärstum! Der Sport muss eine politik- und ideologiefreie Zone sein!“ Diesen Appell verlautet FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker in einem Video-Beitrag, nachdem der grüne Sportminister ausgerechnet die Grünen (Rapid) politisch instrumentalisiert hat.

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Moralisch ewig überlegener ORF machte einen Skandal daraus

Hafenecker sagte, er sei kein Anhänger von Rapid, sondern er fühle sich eher der Austria zugehörig. Damit hätte er einer der Beleidigten sein müssen bei den Schmäh-Gesängen der Rapid-Fans nach dem Derby-Sieg gegen den Stadtrivalen aus Favoriten. Das wäre bei ihm aber nicht der Fall gewesen, meinte der FPÖ-Generalsekretär.

Ironisch sagte Hafenecker, „so etwas ist im Fußball ja noch nie passiert“. Ein Skandal wurde es, weil der „moralisch ewig überlegene ORF“ ein großes Thema daraus gemacht habe, „selbstverständlich mit unseren Zwangsgebühren im Gepäck“. Dieser Druck des ORF und anderer Medien habe dazu geführt, dass der Strafsenat der Fußball-Bundesliga gegen alle an den Schmäh-Gesängen beteiligten Funktionären und Spielern des SK Rapid unbedingte Sperren ausgesprochen hat. Die sieben involvierten Rapider müssen zudem an drei jeweils einstündigen Anti-Diskriminierungs-Workshops in Schulen teilnehmen.

Wettbewerbsverzerrung in heißer Phase der Bundesliga

Was ihn, Hafenecker, in dieser Causa wirklich verärgere, sei, dass man damit eine Wettbewerbsverzerrung mitten in die heiße Phase der Bundesliga hineinbringe. Fünf Spieler des SK Rapid müssten wegen der Sperre ersetzt werden. Und das hieße im Umkehrschluss, dass die linke, woke „Cancel Culture“ auch vor dem Sport keinen Halt mache. Wörtlich sagte Hafenecker:

Ganz ehrlich, zurückkommend auf diese Schmäh-Gesänge. Jeder, der nicht nur bei den Salzburger Festspielen Gast ist oder beim Pudertanz, wenn irgendwelche Kulturhauptstädte eröffnet werden, sondern hin und wieder auch einen Fuß in ein Fußballstadion setzt, der wird wissen, dass es dort seit eh und je Schmäh-Gesänge über die jeweils andere Mannschaft gibt.

Beim Sport blieb Sprachpolizei bisher vor der Tür

Beim Sport, so Hafenecker, blieb die Sprachpolizei bisher vor der Tür. Der Spaß sei im Vordergrund gestanden, und außerhalb des Stadions würden solche Sprüche keiner ernst nehmen. Ernst werde es für Hafenecker nur dann, wenn Fan-Gruppen aufeinander losgehen und sich gegenseitig traktieren – „da hört für mich der Spaß auf. Dagegen soll man auch vorgehen”.

Sportminister instrumentalisiert Fußball politisch

Der Versuch, den Fußball politisch zu instrumentalisieren, wie es der grüne Sportminister Werner Kogler gemacht habe, sei der wirkliche Skandal, der hier stattgefunden habe. Die linke Verbots-Kultur habe nun auch im Sport Einzug gehalten. Am Ende solle der Fußball wohl nicht mehr den Interessen der Fans folgen, sondern den Interessen der Sponsoren und Politiker, „und das halte ich für einen massiven Fehler, weil das den Grundsätzen des Sports widerspricht“, so Hafenecker. Wenn durch Medienaufrufe und medialen Druck es so weit komme, dass Sponsoren bei Fußballvereinen aussteigen, müsse man sich einer anderen Sache gewiss sein: Wenn Gelder abgezogen werden, schade das in erster Linie den Vereinen, die in der Bundesliga spielen, aber in weiterer Folge auch der Nachwuchsarbeit, „die ohnehin durch die unsäglichen Corona-Maßnahmen massiv ins Hintertreffen geraten ist“.

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