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Schüler

Während im EU-Schnitt die Schulabbrecherquote sinkt, steigt sich diesseits und jenseits des Inns.

14. Feber 2024 / 09:45 Uhr

Jeder zehnte junge Europäer hat weder Schul- noch Lehrabschluss

Das rohstoffarme Europa hatte über Jahrhunderte nur ein Kapital: den Genius. Weiße Erfinder und Entdecker haben die Fundamente des heutigen Wohlstands, von Technik, Medizin und Kunst geschaffen. Auf Basis hoher Bildung.

Künftige Sozialleistungsempfänger

Doch die geht immer mehr verloren. Das zeigt sich nicht nur in den Ergebnissen der Pisa-Studien, sondern auch in der Schulabbrecherquote.

2022 lag sie im EU-Schnitt bei 9,6 Prozent. Das bedeutet, dass EU-weit jeder zehnte unter den 18 bis 24-Jährigen keinen Abschluss der Sekundarstufe II oder einer Lehre hat, beziehungsweise sich aktuell in keiner Ausbildung befindet.

Österreich besser als Bundesrepublik

Österreich liegt in Bezug auf den EU-Durchschnitt zum Ausbildungsabbruch bei 8,4 Prozent. Am schlechtesten schneidet Rumänien ab (15,6 Prozent Schulabbrecherquote), gefolgt von Spanien (13,9 Prozent) und Ungarn (12,4 Prozent). An vierter Stelle liegt aber bereits die Bundesrepublik Deutschland mit 12,2 Prozent.

EU verbessert sich, Niedergang in deutschen Ländern

Im Vergleich zu 2018 hat sich die Durchschnittsquote in der EU um 0,9 Prozentpunkte verbessert, nicht so diesseits und jenseits des Inns. In diesem Zeitraum verschlechterte sich die Abbrecherquote in der Bundesrepublik um 1,9 Prozentpunkte. 2021 lag die Abbrecherquote in Österreich um 0,4 Prozentpunkte niedriger.

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