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Wildalpen, Quelle

Die „Kläfferquelle“ im Tal der Salza in der Steiermark ist mit einem 90 Meter langen Stollen im Berg gefasst und über eine Wasserleitung mit den Wiener Wasserwerken verbunden.

21. Jänner 2024 / 16:40 Uhr

ORF verschweigt, wer Wien so schön und lebenswert machte

Im ORF auf „Radio Wien“ wurde einmal mehr über die lebenswerteste Stadt der Welt, Wien, geschwärmt. Den Hörern wurde aber einmal mehr verschwiegen, wer die Baumeister dieser Weltstadt waren.

„Radio Wien“-Chefin Jasmin Dolati hatte heute, Sonntag, die Fremdenführerin Monika Burket zu ihrem „Talk im Turm“ eingeladen. Und sie fragte ihren Gast, was sie an Wien so großartig fände. Burket überlegte nicht lange und meinte, dass zwei Dinge für sie eine Besonderheit darstellen: das Hochquellwasser aus der Leitung und der hohe Grünanteil der Stadt.

Keine roten oder grünen Baumeister

Wer für diese Lebensqualität verantwortlich zeichnet, wurde nicht besprochen. Womöglich deshalb, weil man die Baumeister der Metropole im verbreiteten linken Zeitgeist des ORF namentlich nicht nennen und sie nicht auf das Podest heben möchte. Beide Bürgermeister, die das gute Hochquellwasser nach Wien brachten, sind nämlich nicht der SPÖ zuzuordnen.

Cajetan Felder und Karl Lueger bauten Wasserleitungen

Unter Cajetan Felder (1868-1878 Bürgermeister von Wien) wurde die 1. Wiener Hochquellenleitung aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet 1873 in Betrieb genommen. Felder galt als liberaler Politiker. Seinen Namen trägt heute ein Institut der Freiheitlichen Partei.

Die 2. Wiener Hochquellenleitung entstand unter dem Wiener Bürgermeister Karl Lueger (1897-1910) im Jahr 1910. Sie bringt Trinkwasser aus dem Hochschwabgebiet (Wildalpen) in der Steiermark.

Linke wolle Lueger aus Wien “vertreiben”

Mit Lueger, dem die Wiener ihre Lebensqualität unter anderem verdanken, wollen die Sozialdemokraten und Grünen nichts mehr zu tun haben. Der Karl-Lueger-Ring wurde bereits in Universitätsring umbenannt und sein Denkmal im Zentrum von Wien, immer wieder Ziel von Beschmierungen, wird um 3,5 Grad nach rechts gekippt, um dem Monument einen Antisemitismus-Kontext zu verpassen.

Wohnsilos versiegeln Grünflächen

Die Fremdenführerin, die auf „Radio Wien“ zu Gast war, sagte auch, sie hoffe, dass diese vielen Grünflächen, die es in Wien gibt, auch den nächsten Generationen erhalten bleiben. Ein Blick in den Flächenbezirken Floridsdorf, Donaustadt oder Simmering würde ihre Hoffnung schmälern. Denn hier werden derzeit riesige Flächen für immer versiegelt – eine Weltstadt mit zwei Millionen Bewohnern, für die vor allem durch die illegale Einwanderung die SPÖ verantwortlich ist, braucht eben Wohnsilos in großer Zahl.

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