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Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben Polit-Kommissare da sagen, wo es in der Berichterstattung lang geht. Grüne Rundfunkrätin lieferte den Beweis.

19. Jänner 2024 / 10:46 Uhr

Grüne Rundfunkrätin deckt selbstzufrieden politisches Diktat im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf

Dass Berichterstattung und Polit-Talkshows im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) eine eindeutige links-grüne Schlagseite haben, ist kein Geheimnis. Doch dass eine grüne Funktionärin jetzt sogar unverhohlen damit prahlt, welchen Einfluss sie auf die Programmgestaltung der Tagesschau hat, ist ein entlarvendes Novum.

ARD-Chef der Unwahrheit überführt

Erst vor wenigen Tagen beteuerte ARD-Chef Kai Gniffke auf Instagram, dass der ÖRR durch die Rundfunkgebühr unabhängig sei und nicht von Staats wegen etwas vorgeschrieben bekommt. „Uns redet keiner drein“, behauptete er. Nur zu dumm, dass jetzt er von der grünen NDR-Rundfunkrätin Jessica Kordouni widerlegt und bloßgestellt wurde. So postete sie auf der Plattform Mastodon empört, dass es in der Berichterstattung ein „Ungleichgewicht zwischen antifaschistischen Demonstrationen und den Bauernprotesten“ gebe und dass im Programmausschuss darüber geredet werden müsse. So schrieb sie:

Tausende gehen gegen Rechts auf die Straße und die Tagesschau eröffnet mit einem Monarchen. Ich habe eben Fragen dazu für den morgigen NDR-Programmausschuss eingereicht. Vor allem auch, warum es ein deutliches Ungleichgewicht zwischen antifaschistischen Demonstrationen und den Bauernprotesten gibt.

Befehlsausgabe im Programmausschuss

In besagter Sitzung des NDR-Programmausschusses mussten dann offensichtlich die Tagesschau-Programmverantwortlichen zum Rapport antanzen. Ganz nach DDR-Manier bekamen sie von der grünen Polit-Kommissarin den Kopf gewaschen, dass sie die antifaschistischen Aufmärsche nicht ausreichend gewürdigt hätten und dass so etwas nicht wieder vorkommen darf. Und die Maßregelung zeigte prompt Wirkung, denn am 17. Jänner schrieb Kordouni sichtlich zufrieden:

Die Tagesthemen haben gestern mit einem langen Beitrag zu den antifaschistischen Protesten, dem AfD-Verbot und der Petition gegen Höcke eröffnet. Gestern hatten wir ein sehr konstruktives Gespräch im Ausschuss mit dem Chef der Tagesschau. Die Fehleinschätzung über die Bedeutung der Demos wurde bereits Montag aufgearbeitet.

Wenn es überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte, wie sehr der „unabhängige“ öffentlich-rechtliche Rundfunk nach der Pfeife von linken Polit-Kommissaren tanzt – Frau Kordouni hat ihn geliefert.

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