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Seit einigen Jahren hört man immer wieder von Bauern, die Verluste durch Wolfsrisse beklagen. Nachdem sich die Grüne Umweltministerin Gewessler darum nicht geschert hatte, senkt nun die EU selbst den Schutzstatus des Wolfes.

21. Dezember 2023 / 17:34 Uhr

EU senkt Schutzstatus für Wölfe – können Bauern aufatmen?

Nach unzähligen erfolglosen Forderungen auf Landesebene erhörte nun anscheinend die EU unsere Bauern und Nutztierhalter. Der Schutzstatus des Wolfes soll jetzt abgesenkt werden, Problem-Tiere sind somit leichter zu “entnehmen”, wie es im Jäger-Jargon heißt.

Senkung mehr als dringend

Die EU-Kommission plant, den Schutzstatus der Raubtiere von ,,streng geschützt“ auf ,,geschützt“ zu reduzieren. Somit ist es in Zukunft leichter möglich, Wölfe zu erlegen, solange man die Populationen insgesamt nicht gefährdet. Dieser Schritt ist im Sinne der Land- und Almwirtschaft auch mehr als nur dringlich, nachdem die Wolfsrisse von Nutztieren aller Art in den letzten Jahren explodiert waren.

Ministerin Gewessler als Feind der Bauern

Gerade unsere Bauern dürften jetzt zumindest leicht aufatmen. Von der grünen Umweltministerin Leonore Gewessler bekamen die Almbauern lange Zeit den Dolch in den Rücken. Gewessler stellte sich in den letzten Jahren trotz massiver Einbußen mancher Bauern durch Wolfsrisse hinter den überzogenen und einseitigen Tierschutz, der für sie bei den Nutztieren offensichtlich aufhört. Bevor unseren Bauern also von der Bundesregierung geholfen wurde, musste das vorher asugerechnet Brüssel übernehmen.

FPÖ begrüßt längst überfällige Senkung

In einer Aussendung brachte Europarlaments-Abgeordneter Roman Haider seine Freude über die anstehende Senkung des Schutzstatus zum Ausdruck. Es sei ohnehin schon viel zu lange gewartet worden. Er betrachte Gewessler als “wissenschaftsfeindliche Extremistin”, die mitschuldig an dem Schaden sei, den der Wolf in Österreich verursacht hat. Die Populationen seien mittlerweile zahlenmäßig so groß, dass sie umgehend bejagt werden müssen, um die heimische Almwirtschaft zu schützen, so Haider.

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