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Die Zeitung Tagesspiegel kehrt dem Gendern wieder den Rücken. Massiver Leserprotest soll den Ausschlag dafür gegeben haben.

28. November 2023 / 11:48 Uhr

Nach massiver Leserkritik: “Tagesspiegel” stoppt Gender-Wahnsinn im Printbereich

Einmal mehr musste mit dem Tagesspiegel ein Unternehmen schmerzhaft zur Kenntnis nehmen, dass es in der freien Wirtschaft nicht ratsam ist, seine Kundschaft mit dem „woken“ Zeitgeist zu belästigen. Laut Informationen der Bild-Zeitung soll dort jetzt mit dem Gendern weitgehend Schluss sein.

Am “woken” Irrweg

Vor rund zwei Jahren entschied man in der Chefetage des Tagesspiegels, das Gendern einzuführen. „Viele Menschen fühlen sich heute durch das generische Maskulinum nicht mehr gemeint“, verlautete die Redaktion damals ganz im Duktus des links-grünen Meinungskartells. Fortan waren Artikel der Zeitung mit zahllosen Doppelpunkten und Gendersternchen versehen. Wie sich in der Folge herausstellen sollte, war diese Entscheidung allerdings ein kostspieliger Irrtum, denn genau das Gegenteil der “woken” Erzählung war der Fall. Die Leser waren verärgert und liefen offenbar in Scharen davon.

Zeitung lief Stammkundschaft davon

Laut Bild-Zeitung soll das Tagesspiegel-Management die Mitarbeiter gestern, Montag, in einem Rundschreiben informiert haben, dass in der gedruckten Ausgabe, bis auf wenige Ausnahmen, auf das Gendern verzichtet werden soll. Die Online-Berichterstattung soll davon vorerst ausgenommen sein.

Als gewichtigste Gründe für die Maßnahme soll das Management Leserbeschwerden und vor allem Kündigungen von Zeitungsabonnements genannt haben. Offensichtlich wollte sich ein erklecklicher Teil des verlässlich zahlenden Stammpublikums nicht länger die künstliche Gender-Sprache aufzwingen lassen und zog mit einer Abbestellung des Blattes die Konsequenzen. Spät aber doch soll man in der Führung zudem zur Erkenntnis gelangt sein, dass unter der Gender-Sprache auch die Klarheit der Texte leidet.

Große Mehrheit lehnt Verhunzung der Sprache ab

Laut RTL/ntv-Trendbarometer stört es 73 Prozent der Bundesbürger, wenn Personen “Genderzeichen” wie Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt oder eine Pause zu Hilfe nehmen, um geschlechtsneutral zu sprechen. Lediglich 22 Prozent der Befragten finden es gut, wenn so gesprochen oder geschrieben wird. Die einzige Gruppe, die Gendern mehrheitlich gut findet, sind die Anhänger der Grünen mit 58 Prozent. Andere Umfragen kommen stets zu einem ähnlichen Ergebnis.

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