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Immer mehr Schüler haben nicht Deutsch als Muttersprache, und ihre Mütter sind oft nur gering gebildet (Symbolbild).

28. November 2023 / 07:32 Uhr

“Mehrsprachigkeit” und “Herkunftsvielfalt”: Schon 29 Prozent der Schüler haben andere Muttersprache als Deutsch

In einer gemeinsamen Studie untersuchten die Arbeiterkammer Wien (AK Wien), das Rote Kreuz, die Caritas in Wien und Österreich, sowie die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der Samariterbund, der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und die Industriellenvereinigung unter dem Titel “Migration und Mehrsprachigkeit an Österreichs Schulen” den Anteil fremdsprachiger Schüler und kamen dabei zu erschreckenden Ergebnissen – die man sich in dem Konsortium dann trotzdem noch irgendwie schönzureden versucht.

Migranten-Kinder sollen für “Diversität” und “Mehrsprachigkeit” sorgen

Wenig überraschend steigt der Anteil ausländischer Kinder an heimischen Schulen stetig weiter; es gebe immer mehr “Diversität” unter den Schülern, schlussfolgern die Verantwortlichen der Studie freudig. So hatten 2012 noch drei Viertel der Schüler zwei in Österreich geborene Elternteile, fünf Jahre später war der Anteil bereits auf 68 Prozent gesunken. Zudem gab es im ganzen Land einen Anstieg “schulischer Quereinsteiger”, und die Quote der Kinder und Jugendlichen in Österreichs Schulen, die nicht Deutsch als Muttersprache hatten, stieg von 24 auf 29 Prozent. Ebenso in allen Bundesländern stieg auch die Zahl der mehrsprachigen Schüler, die am Deutsch-Förderunterricht teilnehmen mussten.

Ausländische Mütter von Schülern schlechter qualifiziert

Wenig besser sieht es bei den Müttern der ausländischen Kinder aus: Wurden diese nämlich im Ausland geboren, hatten sie deutlich öfter als die hierzulande geborenen Mütter nur einen Pflichtschulabschluss und etwas häufiger sogar gar keinen Schulabschluss vorzuweisen. Die im Inland geborenen Frauen hatten währenddessen doppelt so oft einen Lehrabschluss.

Deutschförderung ohne Trennung von Regelunterricht

Das Konsortium, das die Studie in Auftrag gab, kommt schließlich zu interessanten Schlussfolgerungen: So fordert etwa Ilkim Erdost, Leiterin des Bereichs Bildung bei der Wiener Arbeiterkammer, mehr Ressourcen für Deutschförderungen, die auch noch ohne “weitreichende Trennung” von der Regelklasse – also zusammen mit den deutschsprachigen Schülern – stattfinden soll. Außerdem solle jeder Schulstandort über sogenannte “Sprachbildungskoordinatoren” verfügen.

“Sprachenvielfalt” als Wettbewerbsvorteil

Gudrun Feucht, zuständig für den Bereich Bildung und Gesellschaft bei der Industriellenvereinigung, sieht in den oft mangelnden Kenntnissen der deutschen Sprache sogar einen Wettbewerbsvorteil für die heimische Wirtschaft: Dass außer Deutsch auch noch 250 (!) andere Sprachen im Alltag benutzt werden, würde für eine “große Sprachenvielfalt” sprechen, die von einem exportorientierten Wirtschaftsstandort besser genutzt werden solle. Bei der Wirtschaftskammer verweist man auf die angeblich höhere Bildungs-Rendite: Diese sei bei fremdsprachigen Kindern noch höher als bei den Schülern, die bereits Deutsch sprechen. Die Lösung sei deswegen eine frühe evidenzbasierte Sprachförderung, die für Chancengleichheit unter den Kindern sorgen würde und einen Gewinn für Eltern, Betriebe, Standort und die gesamte Gesellschaft darstelle. Auch im Referat Arbeitsmarkt und Bildungspolitik des Gewerkschaftsbundes fordert man eine frühzeitige und lange Sprachförderung, die am besten schon im Kindergarten beginnen soll.

Überfremdung als “Herkunftsvielfalt”

Einen besonders schönen Euphemismus für die zunehmende Migrationsbelastung fand Birgit Greifeneder vom Samariterbund: Sie freut sich besonders über den hohen Anteil migrantischer Schüler und fordert mehr Wertschätzung für “Mehrsprachigkeit” und “Herkunftsvielfalt”.

Der Samariterbund kommt auch den ausländischen Eltern ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen besonders entgegen: Diese sollen von “mehrsprachigen Beratungsangeboten außerhalb der Schule” zur Begleitung ihrer Kinder profitieren.

Wer soll das bezahlen? Wer kümmert sich um heimische Schüler?

Ganz abgesehen vom Sprach-Wirrwarr, den man am heimischen Arbeitsmarkt höchstens sehr beschränkt brauchen kann, stellt sich die Frage: Wer soll das alles bezahlen? Schon jetzt kostet uns die meist illegale Masseneinwanderung Milliarden jedes Jahr. Und wer kümmert sich um die einheimischen Schüler, denen wohl die gleiche Intensität an Förderung zusteht? Schon jetzt ist der Lehrermangel eklatant – und gleichzeitig strömen jeden Tag hunderte neue Illegale über die Grenzen ins Land, die dann noch mehr zusätzliche Sonder-Betreuung brauchen. Eine Rechnung, die nicht aufgehen kann.

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