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Gendern / Androgyne

Mittels Gendern der deutschen Sprache wollten und wollen die Linken das Denken der Menschen beeinflussen.

14. November 2023 / 18:32 Uhr

Es hat sich ausgegendert: CDU wirft mit den Grünen auch das Gendern raus

Hessen hat genug von den Grünen. Nach neun Jahren Regierungsbeteiligung wurden sie bei den Landtagswahlen Anfang Oktober abgewählt, sie stürzten von 19,8 Prozent auf 14,8 Prozent ab. Gleichzeitig wurde die AfD mit 18,4 Prozent zweitstärkste Partei hinter der CDU, die mit 34,6 Prozent als Wahlsiegerin hervorging. Ein sensationelles Ergebnis für die junge, konservative AfD.

Aus für *

Und die CDU erkannte die Zeichen der Zeit. Sie stellte den Grünen den Sessel vor die Tür und einigte sich mit der SPD auf eine Koalition. Im gemeinsamen Eckpunktepapier heißt es unter anderem:

Wir werden festschreiben, dass in staatlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen (wie Schulen, Universitäten, Rundfunk) auf das Gendern mit Sonderzeichen verzichtet wird.

Das betrifft auch den Hessischen Rundfunk (HR) mit seinem Fernsehkanal mit seinen sechs Nachrichtenmagazinen und Sendungen, den sechs Radiosendern und die Internetseite des HR.

Entscheidung mit Symbolkraft

Diese Entscheidung hat symbolische Kraft. Denn das Gendern, also die Sternchen und die sonstigen Sonderzeichen, die seit einigen Jahren Texte schier unleserlich machen, ist auch ein ideologischer Machtanspruch der linksgrün, woken Gesellschaftsschicht. Emotional aufgeladen wollen die Linken den Menschen vorschreiben, wie sie zu schreiben und damit zu denken haben.

Und die CDU hat jahrelang tatenlos zugesehen, wie die Grünen eine Bastion nach der anderen eroberten, obwohl der Großteil der Bevölkerung gegen das Gendern ist, wie zahlreiche Umfragen belegen. Doch die CDU, die den Kultusminister in Hessen stellte und also gegen dieses Treiben hätte vorgehen können, hat den Schwarzen Peter den Verantwortlichen der zunehmenden Gesinnungsdiktatur erfolgreich zugeschoben.

Wähler belohnten AfD für vernünftige Sprachpolitik

Die AfD hat auf die mentalen und weltanschaulichen Machtansprüche beim Gendern immer wieder hingewiesen. Der Rat für deutsche Rechtschreibung hatte erst im Juli wieder betont, dass Sternchen, Unterstrich und Doppelpunkt innerhalb von Worten nichts verloren haben. Zweimal hat die AfD in der vergangenen Wahlperiode das Thema auf die Tagesordnung des Landtags gesetzt, um es zu beenden. Dafür wurde sie mit einem fulminanten Wahlergebnis im Oktober belohnt.

Den Atem der rechten Partei im Nacken war es daher zwangsläufig, dass die CDU mit dem Rauswurf der Grünen auch deren Spielwiese entsorgt. Es geht ja.

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