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Für Geld zu arbeiten, ist für die roten Nachwuchspolitiker keine Option: Lieber es anderen wegnehmen und verschenken.

2. November 2023 / 16:47 Uhr

Wohlstand erarbeiten ist eine „Legende“: Jusos fordern 60.000 Euro für jeden 18-Jährigen

Das Thema Erbschaft ist bei den Sozialdemokraten ein aktuelles politisches Thema.

Forderung nach noch mehr Steuern bei allen Roten

Während in Österreich SPÖ-Chef Andreas Babler die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer fordert, gehen seine Genossen von der SPD-Jugend noch einen Schritt weiter. Sie fordern eine hohe Erbschaftssteuer, um damit jedem 18-Jährigen in der Bundesrepublik Deutschland ein „Grunderbe“ in Höhe von 60.000 Euro zu schenken. Wohlbemerkt für jeden, der in der Bundesrepublik lebt, also auch für alle Ausländer, Asylanten und Menschen ohne Aufenthaltsstatus.

Das will die SPD-Jugendorganisation bei ihrem Bundeskongress Mitte November beschließen. Laut Tagesspiegel würden die Chancen für eine Annahme des Vorschlags gut stehen.

Arbeit entwertet

Die jungen Roten erklären, dass Familien ihr Vermögen in der Regel weitervererben. Wer nichts hat, kann auch nichts vererben, und die nächste Generation steht dann mit leeren Händen da. Das wollen sie ändern. Allerdings nicht durch Arbeit, denn, so die stellvertretende Juso-Chefin Sarah Mohamed gegenüber dem Tagesspiegel:

Die Idee einer Gesellschaft, in der Arbeit die treibende Kraft für Wohlstand ist, verkommt mit dem aktuellen System zur Legende.

Dabei vergessen oder verstehen die Linken nicht, dass sie an der Situation selbst die treibende Kraft sind. Wer immer mehr Steuern und Abgaben fordert und einhebt, um das Geld anderer Leute umzuverteilen, darf sich nicht wundern, wenn sich Arbeit am Ende nicht mehr lohnt.

Einladung für alle

Das gewünschte Geldgeschenk für jeden der 50,9 Millionen Erwachsenen in Deutschland würde laut Jusos 45 Milliarden Euro kosten. Die Tatsache, dass diese Gabe unabhängig vom Aufenthaltsstatus erhältlich ist, wird die Einwohnerzahl der Bundesrepublik sehr schnell noch viel mehr anwachsen lassen. Die Kosten dürften daher nur einen Mindestbetrag darstellen.

Aber schon jetzt müsste laut Rechnung der jungen Roten eine Erbschaftssteuer von zehn Prozent ab einem Freibetrag von einer Million Euro eingehoben werden. Dabei wünschen die Jusos, dass der Steuersatz progressiv gestaltet ist: Am Ende soll bis zu 90 Prozent des Erbes vom Staat weggenommen werden.

Kein Geldesel

Unwillkürlich drängt sich der Satz der großen britischen Politikerin Margaret Thatcher auf, die einmal über das Problem des Sozialismus sagte: Ihm geht immer irgendwann das Geld der anderen Leute aus.

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