Mit großer Unterstützung der ÖVP eröffnete 2019 die private „Central European University“ (CEU) ihren Lehrbetrieb in Wien.
Linke Kaderschmiede
Dabei ist die CEU nicht irgendeine Universität, sondern die Kaderschmiede von George Soros, jenem Milliardär, der überall dort seine – nicht gewählten – Finger im Spiel hat, wo linker Gesellschaftspolitik zum Durchbruch verholfen, Kulturen durch Masseneinwanderung aufgelöst, Regierungen destabilisiert und farbige Revolutionen initiiert werden sollen.
Das hat Ungarns Regierungschef Viktor Orbán durchschaut und prompt die CEU 2018 nach 26 Jahren aus Budapest verbannt. Für ihn ist Soros der „Finanzier und Organisator der Massenmigration nach Europa“.
Sprung von Wien nach Russland
Aufnahme fand die CEU in Wien, von wo sie den Sprung nach Russland steuerte. Immerhin hatte das Stiftungsnetzwerk von Soros im Sommer angekündigt, sich zwar aus Westeuropa zurückziehen zu wollen, aber nur um seine Aktivitäten in Osteuropa zu intensivieren, wo man noch nicht so woke und links ist.
Aus für verzerrende Vorlesungen
In der vergangenen Woche hat nun die russische Generalstaatsanwaltschaft die CEU als „unerwünschte Organisation“ in Russland eingestuft. Die Bemühungen der Universität würden darauf abzielen, unter anderem „Russlands spezielle Militäroperation und politische Führung zu diskreditieren“.
Anlass dürfte die Darstellung der russischen Geschichte sein, wonach Russland für alle globalen Katastrophen verantwortlich sei. Die Staatsanwaltschaft wirft der Universität vor, Hass gegen Russland und seine Bevölkerung zu schüren.
Weltweit Kritiker
Nach Ungarn wehrt sich jetzt also auch Russland gegen die Beeinflussung über den Umweg einer privaten Universität. Nur Österreich schaut weiter zu.
Dabei sind die beiden osteuropäischen Länder aber nicht allein. Auch der ehemalige und vielleicht baldige US-Präsident Donald Trump, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Italiens Ex-Innenminister Matteo Salvini stehen dem linken Gesellschaftsveränderer Soros kritisch gegenüber.