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Reinhard Jesionek

Der frühere ORF-Moderator Reinhard Jesionek ärgert sich über die Berichterstattung seiner Ex-Kollegen, die Angst und Panik verbreiten würden.

9. August 2023 / 09:09 Uhr

„Kompetente Klima-Expertin“ des ORF soll nur angehende Psychologin sein

Man muss genau hinschauen und hinhören, wenn der ORF beim Thema „Klima“ zum wiederholten Male Angst und Panik verbreitet. Der frühere ORF-Moderator Reinhard Jesionek tut das seit Corona – und deckt dabei merkwürdige Dinge auf.

Sprecherin von „Psychologists for Future“

Zuletzt hat Jesionek, der vielen Fernsehzuschauern noch aus den Sendungen „Willkommen Österreich“ oder „Digitale Österreich“ bekannt ist, zwei Aufsehen erregende Facebook-Postings gemacht. In diesen übt er scharfe Kritik am Artikel „Wenn die Klimakrise ins Bewusstsein drängt“ vom 31. Juli auf ORF.at. Die Redakteurin lässt in diesem Bericht nämlich eine Sprecherin von „Psychologists for Future“ zu Wort kommen und erweckt den Eindruck, dass es sich bei der jungen Dame um eine kompetente Klima-Expertin handelt.

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“Erziehung durch Angst und Panik”

Jesionek forschte nach und kam dahinter, dass es sich bei der angeblichen Expertin um eine junge Klima-Aktivistin und beginnende Psychologin gehandelt haben soll. Dass der ORF in diesem Artikel das Wort „Tropennächte“ strapazierte, ärgerte ihn noch mehr. Dazu meinte Jesionek auf Facebook:

Es wird scheinbar immer schlimmer, aber auch immer offensichtlicher, was hier passiert -> “Erziehung durch Angst und Panik” … Ich erlebe heuer den kältesten und feuchtesten Sommer seit langem, vor allem auf der Achse Salzburg – Klagenfurt … und der ORF schreibt ernsthaft von “Nächten über 30 Grad in Österreich” ??? Bitte wo ? … Vielleicht im Haus des Meeres oder WO?

Artikel im Nachhinein geändert

Dass der ORF, nach heftiger Kritik (nicht nur von Jesionek) den besagten Artikel im Nachhinein änderte, besänftigte den Ex-ORF-Mitarbeiter Jesionek nicht ganz. In einem zweiten Facebook-Posting bemängelte er, dass „eine echte und offene Auseinandersetzung über die einseitige Berichterstattung glaubwürdiger wäre“.

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