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Christopherus

Zwei Christopherus-Rettungshubschrauber des ÖAMTC wurden wegen eines Schlepper-Transports nach Nickelsdorf gerufen.

26. Juli 2023 / 09:09 Uhr

Augenzeuge berichtet: Rettungshubschrauber für illegal Einreisende im Einsatz

Ein illegal Einreisender klagte über Schwindel, ein anderer über Erschöpfung – rasch waren zwei Rettungshubschrauber vor Ort. Burgenländer waren Augenzeugen dieses Spektakels und ärgerten sich:

Die Einheimischen können sich nicht darauf verlassen, so rasch Hilfe durch einen Hubschrauber für die medizinische Erstversorgung zu erhalten.

46 Personen im Lkw, Schlepper flüchtete

Gegenüber unzensuriert schilderte die Familie H. die dramatischen Stunden, die sich am 8. Juli in Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl, im Burgenland abspielten. An der österreich-ungarischen Grenze wurde ein Lkw abgestellt, der dann rund eine Stunde in der prallen Sonne stand. Der Fahrer flüchtete. Die „Fracht“ wurde sichtbar, als Menschen die Plane des Lkw aufschnitten und aus dem Fahrzeug stiegen. Insgesamt hatte der unbekannte Schlepper 46 Personen in den Lkw gepfercht. Darüber hatte auch MeinBezirk.at berichtet.

Christopherus-Hubschrauber landeten in Nickelsdorf

Die Polizei sei dann auf die illegalen Einreisenden aufmerksam geworden, berichteten die Augenzeugen weiter. Weil zwei Menschen über Schwindel und Erschöpfung klagten, wurde ein Rettungsfahrzeug angefordert. Doch – dem Vernehmen nach ohne Not – schickte die burgenländische Landessicherheitszentrale der Rettung zwei Hubschrauber. Der ÖAMTC bestätigte gegenüber unzensuriert, dass für die illegalen Einreisenden zwei Christopherus-Hubschrauber im Einsatz waren. Tatsächlich wurde dann nur eine Person in das Krankenhaus nach Eisenstadt gebracht.

Kein Rettungs-Hubschrauber für Schlaganfall-Patient

Dinge wie diese, würden sie nachdenklich stimmen, schrieb Frau M. an unzensuriert. Im Bezirk Neusiedl sei es sehr häufig der Fall, dass Einheimische tatsächlich lebensbedrohliche, gesundheitliche Probleme hätten, wie zum Beispiel Herzprobleme oder Schlaganfälle. Leider sei es seitens der Landessicherheitszentrale Burgenland in diesen Fällen nicht selbstverständlich, dass man sich darauf verlassen könne, insbesondere als Schlaganfall-Patient, derart schnell mit der Unterstützung eines Hubschraubers medizinische Erstversorgung zu erhalten, wie es im Falle der “Flüchtlinge” geschehen wäre.

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