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Herbert Kickl, Susanne Fürst

Parteichef Herbert Kickl kann sich freuen: Die Österreicher vertrauen der FPÖ mehr denn je.

9. Juli 2023 / 10:55 Uhr

Mehr Zustimmung zu FPÖ als zu schwarz-grünen Regierungsparteien zusammen

Die neue INSA-Umfrage ist tatsächlich eine „Bombe“, wie der beauftragende eXXpress schreibt. Denn ein solches Sommerhoch für die FPÖ und gleichzeitig ein Tief für die Regierungsparteien hat es noch nicht gegeben.

„Uneinholbar für die anderen“

Dass die FPÖ auf Platz eins liegt, ist seit langer, langer Zeit normal. Aber mittlerweile ist sie mit ihren 32 Prozent Zustimmung „de facto uneinholbar für die anderen Parteien“.

Insbesondere trifft dies auf die Regierungsparteien zu. Die ÖVP käme nur noch auf 23 Prozent der Stimmen, wenn heute, Sonntag, Nationalratswahl wäre. Das sind neun Prozent hinter der FPÖ!

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPÖ und ÖVP

Auch die SPÖ bleibt abgeschlagen: minus zehn Prozent. Sie kann zwar gegenüber dem Vormonat Juni um zwei Prozentpunkte zulegen, aber der neue Parteichef aus dem niederösterreichischen Traiskirchen, Andreas Babler, schafft keine Trendwende. Magere 22 Prozent der Österreicher würden ihm und seinem Linkskurs – Drogen-Freigabe, 32-Stunden-Woche, Tempo 100 auf Autobahnen – ihre Stimme geben.

Damit ist die SPÖ aber zumindest in Tuchfühlung mit der ÖVP: Beide hätten die Chance auf den zweiten Stockerplatz. Eine rot-schwarze Koalition ginge sich jedoch nicht aus.

Keine Fortsetzung von Schwarz-Grün

Die Grünen verlieren weiter. Sie kommen nur noch auf neun Prozent, ebenso wie die NEOS. Die Fortsetzung der aktuellen Regierungszusammenarbeit von ÖVP und Grünen ist damit in weiter, weiter Ferne.

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