Grafik Oe24 Kanzlerfrage

In einem Bericht der Zeitung Oe24 passen Grafik und Text nicht zusammen.

23. Juni 2023 / 08:37 Uhr

Die Rechenschwäche der SPÖ überträgt sich auf Fellners Hochrechnungen

Die Rechenschwäche der SPÖ, die bei der Vorsitzwahl der Partei sichtbar wurde, dürfte sich auf Wolfgang Fellners Zeitung Oe24 übertragen haben. Denn bei einer Hochrechnung der Lazarsfeld-Gesellschaft widerspricht der Text der darüber stehenden Grafik. 

Kickl bei Kanzlerfrage vorne

Konkret geht es um die Kanzlerfrage-Hochrechnung von gestern, Donnerstag, die in der Zeitung veröffentlich wurde. Auf die Frage, “Wen würden Sie zum Bundeskanzler wählen, wenn man diesen direkt wählen könnte?”, sagten laut Grafik 29 Prozent Herbert Kickl (FPÖ), 24 Prozent Karl Nehammer (ÖVP), 24 Prozent Andreas Babler (SPÖ) und je sieben Prozent Beate Meinl-Reisinger (Neos) und Werner Kogler (Grüne). Siehe Grafik:

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Im Text darunter liest sich die Interpretation der Grafik aber völlig anders, nämlich:

Während die ÖVP weiter abrutscht, sind die persönlichen Werte des Kanzlers im Steigen: 17 % würden Karl Nehammer derzeit an die Regierungsspitze wählen – das ist ein Plus von zwei Punkten. SPÖ-Chef Andreas Babler käme auf 15 % (–1), FPÖ-Chef Herbert Kickl behauptet mit 19 % Platz 1, verliert aber doch deutlich und fällt wieder unter die 20-%-Marke.

Was stimmt jetzt also? Die Grafik oder der Text? Man weiß es nicht. So oder so bleibt FPÖ-Chef Herbert Kickl unangefochten die Nummer eins, sowohl in der Kanzlerfrage, als auch bei der Frage, welche Partei man wählen würde, wenn diesen Sonntag Nationalratswahl wäre. 

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