Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Moslems Gemeindebau

Eine Studie zur Einstellung von Muslimen zum österreichischen Rechtsstaat regt auf. Einerseits wegen der Befragungs-Methode, andererseits aufgrund des Ergebnisses.

11. Mai 2023 / 14:56 Uhr

Fatale “Muslime-Studie”: 38 Prozent folgen Koran und nicht österreichischem Gesetz

Eine Studie förderte eine fatale Einstellung von Muslimen zum österreichischen Rechtsstaat zutage. Politiker und Mainstream üben scharfe Kritik – aber nicht am Ergebnis, sondern an den Methoden der Befragung.

Koran steht über dem Gesetz

Bei der von der Universität Wien unter dem Projektleiter Endnan Aslan erstellten Untersuchung kam zum Beispiel heraus, dass 38 Prozent der Moslems österreichische Gesetze nicht befolgen wollen, wenn sie dem Koran widersprechen. Demnach könnte diese Gruppe auch als Staatsverweigerer bezeichnet werden. Doch was machen Politik und Medien? Sie sprechen nicht über die erschreckenden Inhalte dieser Studie, sondern vielmehr darüber, dass die “Muslime-Studie” umstritten sei.

Zur Befragung aus Regelunterricht geholt

ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek distanzierte sich via APA umgehend von dieser Befragung – er lehne die Methoden dieser Untersuchung ab, so Polaschek, der sich damit mit der Muslimischen Jugend Österreich (MJÖ) und der Antirassismus-NGO ZARA solidarisierte. Beide Organisationen kritisierten nach einem APA-Bericht die „tendenziösen Fragestellungen“, und dass muslimische Schüler der 9. Schulstufe zur Befragung aus dem Regelunterricht geholt wurden.

Signalisieren Miniröcke sexuelle Bereitschaft?

So wurde etwa abgefragt, ob Muslime nur mit ihresgleichen befreundet sein und Frauen für unsittliches Verhalten bestraft werden sollten. Die Schüler sollten zudem entscheiden, wer in die Hölle kommt und eine Einschätzung abgeben, ob Männer Schwächlinge seien, wenn sie keine Gewalt anwenden. “Mich stört der Anblick von behinderten Menschen“, lautet eine weitere Aussage, die bewertet werden sollte. Eine weitere: “Wenn Frauen in der Öffentlichkeit Miniröcke oder freizügige Kleidung tragen, signalisieren sie sexuelle Bereitschaft.“

Wer Inhalte des Koran infrage stellt, dem drohen Konsequenzen

ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek sollten aber weniger die Befragungs-Methoden der Universität Wien Sorgen machen, sondern vielmehr das, was in Studien ans Licht kommt. Wie berichtet, sorgte erst gestern, Mittwoch, eine in Linz präsentierte Untersuchung über den „Moschee-Unterricht in Oberösterreich“ für blankes Entsetzen. Denn nach den in Oberösterreich in Moscheen verwendeten Unterrichtsmaterialien ist nur der Islam die einzig wahre Religion. Andere Religionen sind nicht gültig. Zudem wird gelehrt, dass Moslem-Kinder nur muslimische Freunde haben sollen und dass Gläubige, die die Inhalte des Koran in Frage stellen, mit Konsequenzen konfrontiert werden. Außerdem wird nie erklärt, warum Mädchen überhaupt ein Kopftuch tragen müssen.

Integration durch Moschee-Unterricht verhindert

Bei dieser Studie könne man zum Schluss kommen, sagte Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner von der FPÖ, dass Integration offenbar unerwünscht sei und dass Integration durch Moschee-Unterricht aktiv verhindert werde. Haimbuchner meinte wörtlich:

Wir stehen zur Religionsausübung im Rahmen der Religionsfreiheit.
Wenn aber unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit eine Ideologie verbreitet wird, die nicht mit dem Wertegerüst der österreichischen Gesellschaft vereinbar ist, muss der Staat Maßnahmen setzen.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

23.

Mai

13:52 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen