Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Türiki Rosa Lila Villa

Mit skurrilen Verkleidungen präsentierten sich die Befürworter der “Drag-Queen”-Lesung in der “Türkis Rosa Lila Villa” in Wien.

17. April 2023 / 13:44 Uhr

Furz-Geräusche aus dem Schwulen- und Lesbenhaus bei Drag-Queen-Lesung

Vor der “Türkis Rosa Lila Villa” in der Linken Wienzeile im sechste Wiener Gemeindebezirk hat es sich gestern, Sonntag, abgespielt. Rechte und linke Demonstranten trafen aufeinander. Grund: Eine Lesung der “Drag Queen” Freya van Kant vor Kindern.

“Inakzeptable Frühsexualisierung von Kleinkindern”

Die Veranstaltung hatte schon im Vorfeld für großen Wirbel und sogar für eine Sondersitzung im Wiener Gemeinderat gesorgt. Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp hatte bei dieser Sitzung eine Absage der Lesung gefordert – und zwar mit der Begründung, dass hier „eine inakzeptable Frühsexualisierung von Kleinkindern“ stattfinden würde.

Prinzessin rettet Prinzen vor Drachen

Am Sonntag kamen dennoch rund 40 Besucher zu der eigenartigen Show, die, weil der Lärm der Demonstranten zu laut war, in den ersten Stock verlegt wurde. Dort inszenierte Freya von Kant in rotem Glitzer-Tüllkleid und mit auftoupierter, blonder Perücke eine Märchengeschichte, wie man sie aus dem klassischen Erlebnis-Kindertheater kennt, samt Tanzeinheit und “Fechtrunde” mit Schwimmnudeln – nur dass diesmal die Prinzessin den vom Drachen verschleppten Prinzen retten musste und nicht umgekehrt, berichtete die APA.

Grüner Vizekanzler warb mit Transgender-Person

Vor dem Haus versuchte die Polizei, Befürworter und Gegner der Drag-Queen-Lesung mit Sperrgittern und Pfefferspray zu trennen. Die Befürworter wurden durch einen Auftritt von Song-Contest-Sieger Conchita Wurst unterstützt und vom grünen Vizekanzler Werner Kogler, der auf „Twitter“ ein Bild mit einer Transgender-Person postete und „für ein Klima der Vielfalt“ warb.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sechs linke Demonstranten widersetzten sich Staatsgewalt

Wie tolerant sich die “LGBTIQ”-Gemeinde gegenüber den Gegendemonstranten verhielt, zeigten dann Furz-Geräusche aus Lautsprechern des Schwulen- und Lesben-Hauses und auch die versuchten körperlichen Attacken linker Demo-Teilnehmer gegen die Andersdenkenden. Laut Wiener Polizei wurden sechs linke Demonstranten wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt. Zwei Personen sind laut Kurier nach dem Verbotsgesetz angezeigt worden.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

80 Prozent der Österreicher eine Stimme gegeben

Michael Scharfmüller, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins Info-Direkt, der am Sonntag vor der “Türkis Rosa Lila Villa” anwesend war, sagte gegenüber unzensuriert, dass die Demonstration vor allem den Sinn hatte, dadurch den ORF und andere Medien zu zwingen, darüber zu berichten. Man habe damit 80 Prozent der Österreicher eine Stimme gegeben, die sonst verschwiegen worden wäre.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

23.

Mai

13:52 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen