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Schüler

Einst war Finnland bei allen Schul-Leistungsvergleichen in Europa ganz weit vorne. Dann kam die Masseneinwanderung.

9. März 2023 / 17:24 Uhr

Vom Stockerl gepurzelt: Migranten treiben Finnlands Schul-Leistungen in die Krise

Noch vor einem Jahr titelte Der Standard:

Schuldebatte: Wagen wir mehr Finnland

Finnland gilt seit 20 Jahren als das Vorzeigeland in der Bildungspolitik. Kein PISA-Test, wo Finnland nicht ganz vorne mit dabei ist. Doch jetzt lässt ein Beitrag in der Welt aufhorchen: Denn es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Abstieg beschleunigt sich

So werden die Ergebnisse bei den internationalen Schulleistungswettbewerben seit 20 Jahren immer schlechter. Anita Lehikoinen, Staatssekretärin im finnischen Bildungsministerium, erklärt:

Wir sind nicht länger das Land mit der besten Bildung. Unsere jungen Menschen sind nicht mehr die schlauesten.

Schlimmer noch: Der „Abstieg hat sich in den vergangenen Jahren beschleunigt“, so die Lehrergewerkschaft OAJ. Finnlands Schüler hätten in den vergangenen Jahrzehnten das Leistungs-Äquivalent von ein bis zwei Schuljahren verloren.

Einwanderung hat Folgen

Was ist geschehen? Warum werden die Leistungen der finnischen Schüler immer schlechter? Die Welt zitiert den OECD-Koordinator Andreas Schleicher:

Migration und die dadurch zunehmende Vielfalt der Schülerschaft ist ganz klar ein Grund für den Leistungsabfall des finnischen Schulsystems.

Gleiches Problem in Schweden

Die Einwanderung seit 2015 habe das finnische Schulsystem „überrascht“ und Finnland „kalt erwischt.“ Aber auch das Nachbarland Schweden leide darunter:

Schweden war früher einmal ein Vorbild, aber dort sind die Schulen von Migranten geradezu überrannt worden, und das Bildungssystem kommt nicht mehr mit.

Zukunft Österreichs

Und Schleicher spricht klar aus, was wohl kein linker Politiker gerne hören will:

Sobald der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund bei 40 oder 45 Prozent liegt, wird es schwierig; ich kenne kein Land, das damit besonders gut umgehen kann.

Laut Integrationsfonds hatte im Jahr 2018 mehr als jeder zweite Schüler (52,5 Prozent) in Wien eine nichtdeutsche Umgangssprache. Tendenz steigend.

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