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Schüler:Maske

Vor allem das „starke Geschlecht“ litt und leidet unter der Corona- und Ukraine-Politik.

2. März 2023 / 17:00 Uhr

Vor allem Männer betroffen: Starke Zunahme bei psychischen Erkrankungen und Angststörungen

Die Kaufmännische Krankenkasse hat ihre Daten zu den Krankschreibungen analysiert. Sie zeigen eine erschreckend hohe Zunahme der psychischen Erkrankungen in den letzten drei Jahren.

Dreimal so lange Krankenstände

Depressionen, Angststörungen und Störungen (somatoforme Störungen), die keine körperlichen Ursachen haben, sind vor allem bei Männern vermehrt festgestellt worden, wenngleich Frauen in Summe immer noch häufiger unter psychischen Erkrankungen leiden.

Allein im vergangenen Jahr wurden 57.500 Deutsche wegen einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben. Infolgedessen kam es zu fast 2,3 Millionen Krankheitstagen. Das ist eine Zunahme um 16 Prozent im Vergleich zum Jahr davor, als bereits ein Rekord gebrochen worden war. Dabei verursachen psychische Erkrankungen dreimal so lange Krankenstände wie andere Krankheiten, nämlich 39,5 Arbeitstage.

Deutlich mehr Angststörungen

Von den psychisch bedingten Krankschreibungen sind vor allem Frauen betroffen: Zwei von drei psychisch Kranken sind Frauen. Bei den Diagnosen sind beide Geschlechter aber gleich häufig betroffen.

Am häufigsten wurden 2022 „depressive Episoden“ festgestellt, gefolgt von „depressiven Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen“ sowie „wiederkehrenden Depressionen“. Bei den Angststörungen und somatoformen Störungen gab es bei den Frauen eine Zunahme von sechs Prozent, bei den Männern hingegen um 22 Prozent.

Folgen der Corona- und Ukraine-Politik

Die Studien-Autorin Antje Judick erklärte die starke Zunahme der psychischen Erkrankungen bei Männern mit den mehrfachen „Lockdowns“ und die damit erzwungene Vernachlässigung gesellschaftlicher Kontakte und von Sport. Es gebe einen „direkten Zusammenhang mit der Coronakrise“, wie das Ärzteblatt schreibt. Auch der Ukraine-Krieg und der Wohlstandsverlust infolge der Regierungspolitik dürfte den Männern mehr Sorgen machen als Frauen, so die Psychologin.

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