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Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) weiß sich nicht mehr zu helfen und versucht mit unlauteren Mitteln, die erfolgreiche FPÖ und ihren Chef Herbert Kickl zu bremsen.

25. Feber 2023 / 14:53 Uhr

„Führer Kickl“ – jetzt gehen auch mit Nehammer die Nerven durch!

Nach den Wahlerfolgen der Freiheitlichen und den erfreulichen Umfrage-Ergebnissen für die FPÖ liegen die Nerven beim politischen Gegner offenbar blank.

Nur Ordnungsruf für “Kickl wie Hitler”

Die erste unfassbare Entgleisung leistete sich Neos-Abgeordneter Helmut Brandstätter. Wie berichtet, sorgte Brandstätter während einer Rede von FPÖ-Chef Herbert Kickl im Parlament für einen Eklat, als er die Argumentation von Kickl mit jener von Hitler verglich. Dass der frühere Chefredakteur des Kurier dafür nur einen Ordnungsruf von ÖVP-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka bekam, sorgte vor allem in den Sozialen Medien für Unverständnis. Der eine oder andere forderte den Ausschluss Brandstätters aus der Partei.

Nehammer: “Führer der FPÖ”

Offenbar angeregt von den Äußerungen des pinken Abgeordneten ließ nun auch ÖVP-Bundeskanzler Karl Nehammer mit einer eindeutig zweideutigen Aussage aufhorchen. In einem Gespräch mit Puls24-Infochefin Corinna Milborn sagte Nehammer Richtung Kickl:

Ich sehe, dass sich der Führer der FPÖ massiv radikalisiert hat…

Demokratie nachhaltig beschädigt

Damit sticht Nehammer in die gleiche Kerbe wie Brandstätter, der mit seinem misslungenen Zwischenruf im Hohen Haus die Nazikeule geschwungen hatte. Wer aber den politischen Gegner mit solchen Zuschreibungen attackiert, hat bloß Diskreditierung im Blick und beschädigt die Demokratie nachhaltig.

FPÖ in bester Gesellschaft mit Bevölkerung

Das dürfte den beiden Politikern in ihrer blinden Wut gegen den erfolgreichen Herbert Kickl nicht bewusst sein. Im Übrigen fielen die Aussagen von Brandstätter und Nehammer immer im Zusammenhang mit den Russland-Sanktionen, für die sowohl Neos als auch ÖVP eintreten, nicht aber die FPÖ.

Die Blauen sehen sich damit in bester Gesellschaft mit der österreichischen Bevölkerung, die mehrheitlich für die sofortige Abschaffung der Sanktionen ist. Siehe auch die Umfrage in der Tageszeitung Heute, wo sich 69 Prozent dafür aussprechen.

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