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ORF-Generaldirektor Roland Weißmann beauftragte eine Arbeitsgruppe, auszuarbeiten, wie der Sender in Zukunft zielgruppenorientiert mit der Sprache umgehen soll.

13. Feber 2023 / 19:01 Uhr

Um Gottes willen! ORF-Arbeitskreis stellt jetzt “Gender-Regeln” auf

Was kommt da auf die ORF-Seher zu? Laut ORF-Generaldirektor Roland Weißmann wurde gerade eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, Richtlinien für eine “gendergerechte” Sprache festzulegen.

Gendergerechte” Sprache ist Zusehern nicht wichtig

Das Gendern in den Sendern wird zum Problem, nachdem sich jüngst erst in einer Studie des Westdeutschen Rundfunks (WDR) herausgestellt hat: Genderechte Sprache ist den Fernsehzuschauern gar nicht wichtig. Das sagen sogar zwei Drittel der Befragten – das sind mehr als bei einer Befragung vor zwei Jahren. Die penetrante Sprach-Verhunzung, die niemandem etwas bringt, aber den Sprachfluss merkbar lähmt, dürfte den Menschen bereits auf die Nerven gehen.

ORF will Richtlinien erarbeiten

Während der WDR seine Schlüsse aus dieser Umfrage zieht und in Zukunft auf geschlechtsneutrale Sprache verzichten will („Sprache ist ja etwas ganz Persönliches, und wir wollen so sprechen wie unser Publikum“, sagte WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn), bemüht sich der ORF anscheinend darum, den Wunsch einer kleinen Minderheit zu erfüllen. Gegenüber dem Standard meinte Generaldirektor Weißmann zur von ihm beauftragten Arbeitsgruppe:

Dabei sollen etwa auch Richtlinien erörtert und erarbeitet werden, wie man zielgruppenorientiert mit dem Thema umgeht. Ein vorläufiges Ergebnis der Arbeitsgruppe ist in den kommenden Wochen zu erwarten.

Bleibt nur zu hoffen, dass nicht auch jener ORF-Redakteur in diesem Arbeitskreis sein Unwesen treibt, der bei seinem Bericht über eine Hochzeitsfeier allen Ernstes von „Gästinnen“ sprach. Siehe Unzensuriert-Bericht.

„Gleichberechtigung und Inklusion“

Auf den linkslastigen Privatsendern Pro Sieben, Sat.1 und Puls4 gehört der Genderwahn wohl zum Image. Hier heißt es: „Gleichberechtigung und Inklusion“. Und Inklusion würde bei der Sprache anfangen, richtete man dem Standard aus.

Servus TV ohne Gender-Richtlinien

Gleichberechtigung hat aber auch bei Servus TV höchsten Stellenwert. Nur interpretiert der Sender das Wort anders als Pro Sieben oder Puls4. Hier heißt es:

Es gibt keine Gender-Richtlinien im Haus. ServusTV wendet sich grundsätzlich immer an alle Zuseherinnen und Zuseher.

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