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“Klimaretterin” Luisa Sonnenberg flog knapp 10.000 Kilometer von Deutschland ins warme Phuket in Thailand. Und das war nicht ihre einzige Fernreise.

9. Feber 2023 / 16:25 Uhr

Prozess verpasst wegen Thailand-Urlaubs: “Klebe-Luisa” reiste um die halbe Welt

Nachdem vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass zwei Klimakleber wegen einer Straßenblockade eine Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht im Stuttgarter Bezirk Bad Cannstatt geschwänzt hatten, da sich die beiden im Flugzeug Richtung Südostasien (allein ins thailändische Phuket sind es 9.300 Kilometer) befanden, kommen jetzt weitere Luxusurlaube der vorgeblichen “Klimaretter” ans Licht.

Instagram-Fotos von Amsterdam bis Manhattan

Auf dem öffentlich zugänglichen Profil der Thailand-Urlauberin Luisa Sonnenberg (auf Instagram: luisasonnenberg) ist ein Foto zu finden, das die Deutsche im Mai 2021 in der kalifornischen Küstenstadt Santa Barbara zeigt. Weitere Fotos wurden in Miami, New York und Amsterdam aufgenommen. “Klebe-Luisa”, wie sie in deutschen Medien spöttisch genannt wird, scheint also eine Vielfliegerin zu sein, gemeinsam mit ihrem Freund und Mit-Kleber Yannick S.

Als “Privatpersonen” im Urlaubs-Flieger

Die bekannte Reaktion einer “Letzte Generation”-Sprecherin, dass die beiden “als Privatpersonen und nicht als Klimaschützer” im Flugzeug saßen und man “das auseinanderhalten müsse”, sorgte zusätzlich für Kopfschütteln und Empörung über so viel Scheinheiligkeit.

Begeisterter Konstrukteur von Verbrenner-Rennwagen

Über Luisa-Freund Yannick S. wurde zudem jetzt bekannt, dass der Maschinenbau-Student in seiner Uni-Zeit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) begeistert Rennautos mit Verbrennungsmotor konstruiert hat. In der sogenannten “Formula Student” war sein 70-köpfiges Team “Dnamics” unter den drei besten in Deutschland. Unter diesem Aspekt klingen die Klimaretter-Phrasen wie “Öl sparen statt bohren” wie Hohn

Fernreisen von “Klimarettern” kein Einzelfall

Innerhalb der Klima-Szene ist das bei Gott kein Einzelfall: “Fridays For Future”-Sprecherin Luisa Neubauer stand vor wenigen Jahren massiv in der Kritik, nachdem publik geworden war, dass die Studentin von Sydney bis Namibia die halbe Welt per Flugreise abgeklappert hatte.

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