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Ursula von der Leyen

Statt auf regionale Lebensmittelproduktion und Versorgung zu setzen, treibt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch in diesem existenziellen Bereich die Globalisierung voran.

27. Januar 2023 / 10:23 Uhr

EU-Kommission will umstrittenes Mercosur-Handelsabkommen mit aller Gewalt durchboxen

Hat die Europäische Union mit zahlreichen Auflagen, Regulierungen und Stilllegungspflicht von Anbauflächen unserer Landwirtschaft schon bisher schwer geschadet, könnte das umstrittene Mercosur-Freihandelsabkommen mit den vier südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay das endgültige Aus für viele unserer Bauern bedeuten, die nicht mehr konkurrenzfähig produzieren könnten.

Der jüngste Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, das Abkommen schnellstmöglich unter Dach und Fach bringen zu wollen, lässt beim freiheitlichen EU-Parlamentarier Roman Haider die Alarmglocken schrillen.

Kommissionspräsidentin im Dienst der Globalisten

„Die Kommissionspräsidentin avanciert durch diese Forderung zur Totengräberin des österreichischen Bauerntums“, charakterisiert Haider die Rolle von der Leyens. Denn das Abkommen würde heimische Landwirte mit ihren hohen Standards massiv benachteiligen und das Tor für unter fragwürdigen Bedingungen produzierte Lebensmittel öffnen. Das Mercosur-Abkommen sei ein direkter Angriff auf unsere Landwirtschaft und damit unsere Lebensgrundlage und müsse deswegen gestoppt werden, fordert der Parlamentarier.

ÖVP verrät unsere Bauern

Von der Bundesregierung fordert Haider, dass sie einem Beschluss des Nationalrates aus dem Jahr 2019 nachzukommen habe und demzufolge ein Veto gegen das Abkommen einlegen müsse.

Doch einmal mehr ist es die ÖVP, die in Brüssel heimische Interessen verrät. So habe sich deren Delegationsleiter und Vizepräsident im EU-Parlament, Othmar Karas, für das Abkommen ausgesprochen, berichtet der freiheitliche Abgeordnete, was ein gemeinsames Vorgehen gegen das umstrittene Handelsabkommen erschwere.

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