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Hermann Nitsch

„Blutkünstler“ Hermann Nitsch gilt als Liebkind der ÖVP Niederösterreich, die ihm ein Museum in Mistelbach ermöglichte.

25. Januar 2023 / 19:40 Uhr

Ein geschändeter Jesus und tote Kinder: Das Kunstverständnis der ÖVP

Der Fall „Florian Teichtmeister“, bei dem angeblich 58.000 Dateien mit pornografischen Darstellungen von Minderjährigen gefunden wurden, hat das Thema „Pädophilie“ einmal mehr in den Blickpunkt gerückt und bewirkt, dass härtere Strafen gegen diesen Missbrauch zur Anwendung kommen könnten.

Krankhafte Phantasien des ÖVP-Landeskünstlers

Kaum verschwindet die Causa um den Schauspieler schön langsam aus der Berichterstattung des Mainstreams, taucht schon der nächste Skandal auf, den FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker nun auch in einem Video-Beitrag öffentlich machte:

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Dabei geht es um die nach Meinung von Hafenecker „höchst krankhaften Phantasien des ÖVP-Landeskünstlers Hermann Nitsch“. Der 2022 verstorbene Maler habe auch Gewaltphantasien gegenüber Kindern in höchst verstörender Art und Weise kundgetan, so Hafenecker, der sich fragt:

Warum wird so jemand unter Beifall der angeblich christlich-sozialen Familienpartei ÖVP-Niederösterreich zum Landeskünstler gemacht und mit Geldern, Auszeichnungen und einem Museum vergoldet. Wenn Johanna Mikl-Leitner und ihren Freunden ihre Werte tatsächlich heilig sind, dann beendet sie diese Farce sofort, schließt dieses Museum, sorgt dafür, dass unsere Kinder nicht mehr in Form von Schulexkursionen dort hinfahren müssen und entschuldigt sich bei allen Christen und Steuerzahlern in unserem Land.

Explosive Texte im Werk „Die Eroberung von Jersualem“

Für Aufsehen sorgen Texte in Nitsch’ Werk „Die Eroberung von Jerusalem“. Der Inhalt könnte explosiver nicht sein – da heißt es zum Beispiel:

Christus liegt auf dem warmen Bauch des eben geschlachteten Tieres und saugt das Blut von jener Stelle, wo er die Hoden abgetrennt hat. […] er schleckt das Geschlechtsteil der Kuh und steckt seine Zunge tief hinein. […]
Wenn Christus ausrutscht, springt Nr. 38 auf ihn, steckt seinen erigierten Penis in die Afteröffnung von Christus und begattet ihn. […]

Besonders geschmacklos:

…Die nackte Leiche eines neunjährigen Mädchens wird auf eine Kirchenbank gelegt; das Geschlechtsteil des Mädchens wird aufgeklafft; mit einer Silbersonde wird mehrmals tief hineingestochen; das Geschlechtsteil wird mit einem Skalpell zerfleischt; Zuckerwasser wird auf die blutige Wunde geschüttet; Nummer O saugt und schleckt das gezuckerte Blut von dem zerfleischten Geschlechtsteil.

Abartige Vorgänge in der Kunstszene

Dagegen ist das Orgien-Mysterien-Theater des umstrittenen Aktionskünstlers, bei dem Menschen mit den Händen in warmen Tieerkadavern wühlen und Gedärme hervorgeholt werden, vergleichsweise noch harmlos. Dennoch ist Hermann Nitsch ein Liebkind der chrsitlich-sozialen ÖVP Niederösterreich.

Die Veröffentlichung des Nitsch-Werkes „Jerusalem“ hat deshalb Relevanz, weil nicht zuletzt der Fall „Teichtmeister“ gerade wieder eindrücklich gezeigt hat, dass in der Kunstszene viele abartige Vorgänge anscheinend gang und gäbe sind und nicht nur geduldet, sondern von der Politik und Medien sogar honoriert werden.

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