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Auch linke Eltern sind empört darüber, dass Schulen immer rigider die Geschlechtsumwandlung von ihren Kindern propagieren.

USA

24. Januar 2023 / 07:18 Uhr

Kritik an Lehrinhalten in Schulen: Selbst Linken gehen die linken Forderungen zu weit

Die New York Times veröffentlichte am Montag einen Beitrag, der einerseits die Heuchelei auf linker Seite offenlegt, anderseits zeigt, dass viele links eingestellte Amerikaner mit den heutigen Forderungen ihrer politischen Vertreter weder können, noch wollen.

Gegen die Beeinflussung der eigenen Kinder

Konkret geht es um die Praxis an amerikanischen Schulen, die Kinder über Geschlechtsumwandlungen aufzuklären, ja dazu zu motivieren. Der Beitrag der linken Zeitung wendet sich, wenig überraschend, nicht gegen diese umstrittene Praxis.

Aber zwischen den Zeilen wird ein Dilemma geschildert, das tief blicken lässt. Denn im Beitrag wird über links ausgerichtete Eltern berichtet, die sich gegen diese Beeinflussung ihrer Kinder aussprechen. Und es dürften sehr viele Eltern sein, wie der Beitrag vermuten lässt.

Willst du nicht mein Bruder sein, hau ich dir den Schädel ein

Eltern beklagten, dass Erzieher ihre Kinder zur Geschlechtsumwandlung motivierten, „die glauben, dass sie – nicht die Eltern – wüssten, was das Beste für ihre Kinder sei“. Selbst Eltern, die einer Geschlechtsumwandlung nicht negativ gegenüberstehen, fühlten sich durch die Erzieher bedrängt, den Prozess zu schnell voranzutreiben. Außerdem könne man keine Bedenken äußern, ohne vollständig ausgeschlossen zu werden und in den Schulprotokollen den Zusatz „unsicher“ im Sinne der politischen, vermeintlich richtigen Einstellung eingetragen zu bekommen.

Maximalforderungen lässt Linke aufwachen

Auf der anderen Seite stehen die „LGBTIQ“-Vertreter. Sie fordern, dass sich Eltern nicht mehr einmischen. Es sei wichtiger denn je, dass Schulen Transgender-Schülern genügend Unterstützung bieten. Politische Unterstützung erhalten Sie von der Biden-Verwaltung und der linken politischen Partei der Demokraten.

Doch damit baut sich ein Regime auf, das keine Toleranz und vor allem keinen Respekt vor elterlicher Fürsorge für die eigenen Kinder kennt. Das treibt, so die Times, diese Eltern immer mehr ins republikanische, also rechte politische Lager. Dort werden keine solchen Extrempositionen und gesellschaftlich ungesunden Haltungen vertreten.

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