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Herbert Kickl ist der richtige Anführer für die FPÖ, hieß es von OGM-Chef Wolfgang Bachmayer in der ServusTV-Sendung BLICKWECHSEL.

20. Januar 2023 / 15:34 Uhr

ServusTV-BLICKWECHSEL: „Kickl ist der richtige Mann für die FPÖ.“

Fast jeder Dritte will bereits die FPÖ in der Bundesregierung sehen, hieß es in einer Vorabmeldung von Servus TV. Der Sender analysierte im Nachrichtenmagazin BLICKWECHSEL gestern, Donnerstag, den Höhenflug der Freiheitlichen und beauftragte das OGM mit einer Umfrage.

27 Prozent würden laut OGM der FPÖ bei einer Nationalratswahl die Stimme geben. Was sind die Gründe für den blauen Erfolgskurs? BLICKWECHSEL zeigt Bilder des freiheitlichen Neujahrstreffens und interviewt unter anderem Peter Sichrovsky. Nur langjährige Mitglieder der Freiheitlichen werden sich an den einstigen Generalsekretär erinnern, der aus der FPÖ ausgetreten ist.

Rhetorisch brillant

Doch selbst Sichrovsky hält fest, dass die FPÖ die einzige Partei sei, die derzeit eine überzeugend lineare Strategie habe. Auch PR-Berater Rudolf Fußi, der alles andere als ein Freund der Freiheitlichen ist, zollt Kickl Respekt: „Er surft rhetorisch brillant auf Stimmungslagen.“

Doskozil als neuer SPÖ-Chef mit FPÖ in Regierung?

Nicht trotz, sondern wegen der Parteispitze befinde sich die FPÖ im Höhenflug, heißt es im Beitrag auf ServusTV. Der einstige FPÖ-Politiker Andreas Mölzer vermutet sogar, dass, wenn die SPÖ bei der nächsten Nationalratswahl verlieren sollte, die Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner abgelöst werde, eine „Doskozil-SPÖ“ komme, die mit der FPÖ in eine Regierungs-Koalition gehen könnte.

Der Erfolg gibt Kickl recht

„Kickl ist ein Parteichef mit Ablaufdatum“, wird der Politologe Anton Pelinka zitiert. OGM-Chef Wolfgang Bachmayer widerspricht: „Kickl ist im Prinzip der richtige Mann, der richtige Anführer für die FPÖ. Er gibt klar den Weg vor. Der Erfolg gibt Kickl recht.“ Je mehr die Freiheitlichen zulegen würden, desto eher werde es Stimmen geben, um gemeinsame Berührungspunkte zu suchen. Denn weder die SPÖ, noch die ÖVP würden auf der Oppositionsbank sitzen wollen.

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