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„Woke“-Irrsinn: Die Romanfigur Peter Pan hat es bereits auf den „Gefährlich-Index“ einer britischen Universität geschafft.

18. Januar 2023 / 11:43 Uhr

Britische Universitäten warnen Studenten vor Peter Pan und Harry Potter

Der „Woke“-Wahnsinn, geboren – wo sonst? – an Universitäten der USA, treibt auch in Europa immer bizarrere Blüten. So warnen britische Universitäten ihre Studenten bereits vor dem Lesen von Kinder- und Jugendliteratur, berichtet The Sun. Der konservative Parlamentsabgeordnete und ehemalige Minister für weiterführende Bildung, Sir John Hayes, sagte, Universitäten würden ihre Ressourcen für „Woke“-Unsinn verschwenden.

Elite-Unis an vorderster Stelle

Aus einer kürzlich veröffentlichten Studie geht demnach hervor, dass an mehr als der Hälfte der höheren Bildungseinrichtungen des Vereinigten Königreichs kontroversielle und radikale „Woke“-Ideen an die Studenten herangetragen werden. An der Spitze der Liste stehen die Elite-Universitäten Oxford und Cambridge. So wurden dort zum Beispiel für Studienanfänger Arbeitskreise für „unbewusste Voreingenommenheit“ und „Rassismus“ eingeführt.

Doch auch andere Spitzen-Universitäten sind bereits vom „Woke“-Virus infiziert, warnen Wissenschaftler. So habe die Universität von Bristol gewarnt, Wörter wie „mankind“ für Menschheit zu verwenden, um Beleidigungen zu vermeiden.

Antirassismus

Am Imperial College von London verstieg man sich gar dazu, die Studenten dazu aufzufordern, mit Freunden und Familie harte Gespräche zu führen, falls diese „weiße Privilegien“ leugnen sollten. Insgesamt 79 Institutionen erwähnen „weiße Privilegien“ in Leitlinien für Mitarbeiter und Studenten oder auf ihrer Netzseite. Und 59 Prozent bieten Online-Schulungsmaterialien oder Quellen zum Thema „Antirassismus“ an.

Peter Pan und Harry Potter „gefährlich“

Wie weit das betreute Denken und Lesen fortgeschritten ist, zeigen die Universitäten von Aberdeen und Chester. In Aberdeen gab die Universität eine Warnung heraus, dass das Lesen von Peter Pan, dem Buben, der nicht erwachsen wird, „emotional herausfordernd“ sein könnte.

Und die University of Chester warnt vor Romanen der Erfolgsautorin J. K. Rowling (Harry Potter), da diese zu schwierigen Gesprächen über Geschlecht, Rasse, Sexualität, Klasse und Identität führen könnten.

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