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Neujahrstreffen Wiener Neustadt FPÖ

Unter einem freiheitlichen Kanzler werde es wieder Gerechtigkeit, Freiheit und Sicherheit geben, versprach Herbert Kickl den 5.000 begeisterten Besuchern.

15. Januar 2023 / 11:01 Uhr

Kickl will Verantwortung übernehmen und „retten, was zu retten ist“

Das traditionelle Neujahrstreffen der FPÖ gestern, Samstag, in Wiener Neustadt war ein fulminanter Erfolg mit mehr als 5.000 begeisterten Besuchern.

Erster Diener des Volkes

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Rede von FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl, der ankündigte, bei den nächsten Nationalratswahlen das Kommando übernehmen zu wollen und „retten, was zu retten ist“. Zudem warb Kickl für einen Schulterschluss mit der Bevölkerung und betonte, dass ein FPÖ-Bundeskanzler sich als „erster Diener des Volkes und nicht als Zuchtmeister oder Manipulator“ verstehe.

Keine „Knieschuss-Sanktionen“

Herbert Kickl versprach auch eine Aufarbeitung des ganzen Corona-Wahnsinns. Den „Knieschuss-Sanktionen“ gegen Russland hätte ein freiheitlicher Bundeskanzler nicht zugestimmt, sondern auf EU-Ebene ein Veto eingelegt und Österreich ganz im Sinne der immerwährenden Neutralität als Ort für Verhandlungen angeboten. So hätte man tausenden Menschen Leid und Tod ersparen können. Für Österreich, seine Wirtschaft und seine Menschen sei es wichtig, den Ausstieg aus den Russland-Sanktionen rasch zu vollziehen.

Landbauer: „Dürfen nicht hochmütig werden“

Der niederösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer meinte in seiner Rede zwei Wochen vor der Landtagswahl in Niederösterreich:

Ich trete an, um das ÖVP-System in Niederösterreich zu brechen.

Asylchaos, Korruption und Preisexplosion müssten bekämpft werden, befand Landbauer. Mit der „Fehlpolitik“ werde man aufräumen. Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) habe selbst als Innenministerin die Grenzen „wie Scheunentore“ offen gelassen. 2023 müsse hingegen das „Jahr der Abschiebung“ werden. Landbauer warnte außerdem davor, nun angesichts guter Umfragen hochmütig zu werden. „Wir haben noch nicht gewonnen.“ Aber man könne gewinnen. Es gelte nun, in den nächsten Gang hochzuschalten.

„Muttersprache der Volkspartei ist Korruption“

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnelitz attackierte Mikl-Leitner scharf. Mit Niederösterreich habe diese ÖVP längst nichts mehr zu tun. Die „Muttersprache“ der Volkspartei sei Korruption, befand er. Die Freiheitlichen wären im Steigflug, während der ÖVP die Wähler, die Minister und die Landeshauptleute davonschwimmen würden. ÖVP-Chefin und „Ballkleid-Hanni“ Johanna Mikl-Leitner werde als nächste an der Reihe sein.

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