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Brennender Geldschein

Immer mehr Unternehmen gehen pleite. Das bedeutet für viele Arbeitnehmer schwierige Zeiten.

15. Januar 2023 / 09:35 Uhr

Zu viele Krisen: Deutliches Plus bei Unternehmensinsolvenzen und trübe Aussichten

Die Corona-Politik, die durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank verursachte Inflation sowie die Wirtschaftspolitik im Zeichen der Russland-Sanktionen, die die Energiepreise in die Höhe schnalzen ließen, zeigen ihre Folgen: Laut Angaben des Gläubigerschutzverbandes Creditreform sind die Unternehmensinsolvenzen um fast 60 Prozent auf 4.913 Verfahren angestiegen. Das sei „für viele Unternehmen zu viel an Polykrisen“ gewesen.

Verschleppung mit Folgen

Grund zur Panik sei aber nicht gegeben, denn die Insolvenzen hätten sich nur verschleppt. Tatsächlich hat die schwarz-grüne Bundesregierung das Schweigen zu ihren Corona-Radikalmaßnahmen auch damit erkauft, dass sie Unternehmen finanziell am Leben erhielt, die eigentlich pleite waren. Der Begriff „Zombiefirmen“ ging durch die Medien.

Diese Firmen gehen nun quasi „mit Verspätung“ insolvent – und reißen ihre Gläubiger, Lieferanten und Kunden gleich mit. Die meisten Insolvenzen gab es im Handel (862), bei unternehmensbezogenen Dienstleistungen (841) und im Bauwesen (805).

Noch mehr Firmenpleiten erwartet

Für das laufende Jahr gibt der Gläubigerschutzverband keine Entwarnung. Denn dann werden „steigende Energiekosten und Mieten sowie die hohen Kollektivvertragsabschlüsse gepaart mit einer erwarteten Rezession ein gefährliches toxisches Umfeld“ bilden. Er rechnet sogar mit noch mehr Firmenpleiten, nämlich mit 6.000.

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