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Windkraftanlagen versiegeln die Böden, schaffen Grundwasserprobleme, erzeugen Lärm und Infraschall, schreddern Vögel und machen das Stromnetz instabil.

14. Januar 2023 / 11:44 Uhr

Gewesslers Bauchfleck: Vom angepeilten Ziel bleibt nächstes Jahr kaum etwas übrig

Energie aus Windkraft ist nicht unumstritten.

Gefahr eines „Blackouts“ wächst mit Windenergie

Denn Windkraftanlagen versiegeln den Boden, werfen Grundwasserprobleme auf, erzeugen Lärm und Infraschall und schreddern Vögel. Die gewonnene Energie ist teuer und verursacht Instabilitäten im Stromnetz, das nicht auf diese Energieform ausgelegt ist. Deshalb wächst mit jedem Windrad die Gefahr eines „Blackouts“.

Keine Windräder in Touristenregionen

In Westösterreich gibt es, wohl auch aus touristischen Gründen, noch gar keine Windparks. Hier setzt Umwelt- und Klimaministerin Leonore Gewessler an. Schon im Sommer erklärte sie im ORF im Ö1-Journal, Windparks in allen Bundesländern zu bauen – auch in jenen, die sich weigern. Die Novelle zur Umweltverträglichkeit soll das unterstützen und den Widerstand in der Bevölkerung brechen helfen.

Unschönes Landschaftsbild in Ostösterreich

Österreich hat insgesamt 1.307 Windkraftanlagen mit einer installierten Windkraftleistung von rund 3.300 Megawatt (MW) und einer Stromproduktion von 7.600 Gigawattstunden (GWh, entspricht 7.600.000 MWh). Der überwiegende Anteil wird dabei in Niederösterreich (1.753 MW) und dem Burgenland (1.224 MW) gewonnen.

Das Landschaftsbild ist in der Regel schrecklich, weshalb der Widerstand von betroffenen Anrainern immer größer wird.

Ausbau deutlich hinter Zielsetzung

So konnten 2022 nur 68 Windräder zusätzlich errichtet werden. Statt der ursprünglich angepeilten 400 MW Leistung wurden nur 289 MW zusätzlicher Energieleistung, also nicht einmal Dreiviertel des Ziels erreicht.

Nächstes Jahr sollen es noch weniger sein. Laut IG Windkraft sollen nur mehr 240 MW Leistung dazukommen, also nur gut die Hälfte vom Jahresziel 2022.

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