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Leonore Gewessler

Nach dem Auffliegen ihrer „Mobilitätsberaterin“ kommt die Klimaministerin einmal mehr in Erklärungsnot.

11. Januar 2023 / 11:27 Uhr

Gewessler-Beraterin auf Fahrt zu gewaltbereiten Klima-Extremisten kontrolliert

Wie bekannt wurde, machte sich am letzten Sonntag ein Bus voll selbsternannter „Klimaschützer“ auf die Fahrt von Hamburg zum von gewaltbereiten Extremisten besetzten Kohleabbaugebiet Lützerath in Nordrhein-Westfahlen. Bei einer Polizeikontrolle wurde mit Katja Diehl eine Beraterin der österreichischen „Klimaministerin“ Leonore Gewessler angetroffen.

https://www.ffg.at/sites/default/files/allgemeine_downloads/thematische%20programme/Mobilitaet/FTI-Strategie%20Mobilit%C3%A4t_Vorstellung_Beirat_SC.pdf

Klima-Kleber an Bord

Laut Polizei seien die Personen nach dem “Gefahrenabwehrrecht” überprüft worden. Dazu habe man ihre Identitäten festgestellt. Außerdem habe es eine Gefährderansprache gegeben. Damit wendet sich die Polizei an Leute, die im Verdacht stehen, die öffentliche Sicherheit stören zu wollen, berichtet t-online.de. Im Bus gefunden wurden Sekundenkleber und Klettergerüste, wie sie von Klima-Extremisten benutzt werden, um sich an „Tripods“ festzuhängen oder sich von Autobahnbrücken abzuseilen. Diehl hatte die Busfahrt zu den Besetzern selbst organisiert.

Polizei hat Räum-Erlaubnis

Seit heute, Mittwoch, kann das seit Monaten von gewaltbereiten Linksextremen und selbsternannten „Klimaschützern“ besetzte Braunkohle-Abbaugelände von der Polizei geräumt werden. Die Räumung könnte allerdings nach Polizeiaussagen auch erst in den nächsten Tagen erfolgen. Erste Barrikaden wurden am gestrigen Dienstag von den Einsatzkräften bereits entfernt. Die meisten Besetzer zeigten sich vermummt. Der Ton gegenüber den Einsatzkräften war laut der Nachrichtenagentur dpa teils aggressiv.

Neben sieben verbarrikadierten Häusern, die geräumt werden müssten, gebe es rund 25 Baumhäuser, aus denen die Extremisten herausgeholt werden müssten. Für die Räumung werde ein Zeitraum von mindestens vier Wochen veranschlagt, berichtet der Fernsehsender Phoenix.

Seit Tagen hatten die Besetzter begonnen, Barrikaden zu errichten, Gräben auszuheben und Steine und Dachziegel angehäuft. Es wurde auch eine in die Straße einbetonierte Gasflasche gesichtet. Eine Sprengfalle? Mit gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei ist zu rechnen.

Diehl seit 2020 in Gewesslers Beraterstab

Das Netz von Klima-Extremisten mit „Klimaministerin“ Gewessler scheint offensichtlich dicht verwoben zu sein. Umso bedenklicher, als Frau Diehl Gewesslers „Beirat Mobilität“ angehört und von unserem Steuergeld bezahlt wird. So schrieb Diehl am 27. Juli 2020:

Zum einen freue ich mich sehr, in den FTI-Beirat Mobilität von Leonore Gewessler bestellt worden zu sein und die Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und ihr Ministerium fünf Jahre lang beratend begleiten zu dürfen. Mitte September haben wir unsere erste Sitzung in Wien und werden ab da auch unseren Beitrag zu einer zukunftsorientierten europäischen Mobilität leisten.

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