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Antigentest

PCR-Tests waren zwar für diagnostische Zwecke wertlos, dafür aber ein einträgliches Geschäft für Ärzte und Laboratorien.

10. Jänner 2023 / 15:51 Uhr

Milliarden-Skandal bei PCR-Tests: Wie Ärzte und Laboratorien „abkassierten“

Die Schlagzeile der Tagesschau schlägt ein, wie eine Bombe:

Hinweise auf mögliche Milliardenverschwendung

In einem Exklusivbericht von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung kommt ans Tageslicht, was bisher vollkommen ausgeblendet wurde: Corona war ein gigantisches Geschäft.

16 Milliarden Euro für Corona-Impfstoffe

Nicht nur für die Pharmaindustrie, die sich mit den Corona-Impfstoffen über Jahre fette Gewinne gesichert hat. Laut einer Studie im Auftrag des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller dürfte Corona allein in der Bundesrepublik Deutschland rund 16 Milliarden Euro bis 2030 in die Kassen der Pharmakonzerne spülen.

Fünfmal höherer Preis untergejubelt

Doch es gibt noch viel, viel mehr Krisengewinnler. Etwa im Testbereich. Mehr als sechs Milliarden Euro wurden bisher für PCR-Tests ausgegeben, wobei „ein Kartell aus Ärztefunktionären und Laboren kräftig abkassierte“.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) räumte auf Anfrage ein, dass die Preise für PCR-Tests „zu hoch“ gewesen seien. Denn die Ärzte-Vertreter nannten in den Verhandlungen mit den Krankenkassen im Mai 2020 einen Preis pro PCR-Test von 22,02 Euro. In Wahrheit kosteten dieselben Tests auf dem freien Markt nur vier bis sieben Euro. Und die Steuerzahler bezahlten den fünfmal überteuerten Preis. Verantwortlich dafür war die Regierungsmannschaft unter Angela Merkel (CDU).

Jetzt werden die Kassenbeiträge erhöht

Die Krankenkassen sind wohl nicht nur deshalb bankrott. Das „historische Defizit“, wie Lauterbach es nennt, dürfte heuer bei 17 Milliarden Euro liegen. Lauterbach will daher die Krankenkassenbeiträge 2023 erhöhen. 16,2 Prozent des Bruttolohns werden dann für eine Versicherung fällig.

Der neue Exklusivbericht zeigt auch, wie Politik gemacht wird. So wird öffentlich, dass sich etwa der Lobby-Verein „Akkreditierte Labore in der Medizin“ im Bundesgesundheitsministerium von Lauterbach-Vorgänger Jens Spahn (CDU) erfolgreich für die Beibehaltung höherer Preise eingesetzt und zudem erreicht hatte, dass sich Zahnärzte und Veterinärmediziner nicht an dem einträglichen Geschäft des Testens beteiligen dürfen.

Ärzte auch bei Impfungen die Gewinner

Ob der Testankauf-Skandal nur die Spitze des Eisbergs ist? Immerhin hatte die Merkel-Bundesregierung insgesamt mehr als 660 Millionen Dosen Corona-Impfstoff bestellt – für 84 Millionen Einwohner. Das sind fast acht Impfdosen für jeden Bundesbürger, vom Säugling bis zum Großpapa.

Und auch da verdienten die Pharmaindustrie und die Ärzte prächtig: „Das Impfen war und ist – bei allem Aufwand – auch ein einträgliches Geschäft“. Der WDR hielt schon vor einem Jahr fest: „In der Woche gibt es für jede Impfung 28 Euro, am Wochenende 36 Euro. Das macht bei durchschnittlich 300 Impfungen täglich rund 64.000 Euro Honorar pro Woche – und pro Monat über eine Viertelmillion – abzüglich der Kosten für Personal oder Miete.“

Maskenaffäre schon länger bekannt

Auch bei der Beschaffung von Corona-Masken ging es nicht mit rechten Dingen zu. Für die Vermittlung von Maskengeschäften kassierten Bundestags- und Landtagsabgeordnete von der damals regierenden CDU und in Bayern CSU gigantische Provisionen. So der frühere bayerische Justizminister Alfred Sauter, der rund 1,2 Millionen Euro einstreifte, oder der damalige CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein mit 660.000 Euro.

Gigantisches Umverteilungsprojekt

Die gesamte Corona-Politik erweist sich mehr und mehr als gigantisches Gelddruck- und Geldumverteilungsprojekt, dessen Zeche die einfachen Bürger bezahlen müssen. Zusätzlich kämpfen sie noch mit den Folgen der Corona-Maßnahmen: den gesundheitlichen Schäden bei Kindern, den teils tödlichen Impfnebenwirkungen und der bedrohten Wirtschaft.

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