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Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) offenbart einmal mehr, dass Deutschland gute Politiker fehlen.

2. Januar 2023 / 16:13 Uhr

Lambrechts Böller-Rede als Sinnbild für das Niveau der Ampel-Regierung

Sie ist ein treffliches Sinnbild der Laientruppe der aktuellen bundesdeutschen Regierung, die Neujahrsrede von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD).

Wegschauen und aussitzen

Die Bundesregierung, angeführt von Parteikollegen Olaf Scholz, will die inmitten des Berliner Silvesterfeuerwerks aufgenommene Ansprache Lambrechts gleich gar nicht kommentieren, das Verteidigungsministerium selbst rudert zurück.

Ein Sprecher sagte, es handele sich um ein privat aufgenommenes Video, das auf ihrem persönlichen Instagram-Kanal veröffentlicht worden war.

Private Rede über den Ukraine-Krieg?

Doch darin spricht die Verteidigungsministerin nicht, wie es bei einer privaten Rede zu erwarten wäre, über persönliche Angelegenheiten. Nein, es geht in der Ansprache um politische Themen, so um den Ukraine-Krieg im Hintergrund sind die Böller der Silvesternacht zu hören, die Ministerin kaum zu verstehen – und vor allem die anschließende Bemerkung irritiert, wonach „damit verbunden für sie ganz viele besondere Eindrücke waren, die sie gewinnen konnte. Viele, viele Begegnungen mit interessanten, tollen Menschen. Dafür sage ich ein herzliches Dankeschön.“

Erneuter Beleg von Fehlbesetzung

Auf den peinlichen Auftritt der Ministerin hagelte es Kritik und Häme. Ein Union-Sprecher twitterte:

Dieses Video spricht für sich. Was für eine Peinlichkeit, was für eine Fehlbesetzung. Die Bundeswehr hat Besseres verdient!

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johann Wadephul, unterstellt Lamprecht, weiter „keine Einstellung zu dem Amt und den damit verbundenen Aufgaben zu finden. Das Video hat überdies gezeigt, dass Lambrecht auch kein Gefühl für die Lage insgesamt hat und wie so etwas auf die Soldaten im Einsatz wirkt.“

Wo anfangen?

Doch Gesinnungsgenosse Scholz schweigt. Nicht so sein Vorgänger und Parteifreund Kanzler Gerhard Schröder. Unter ihm musste der damalige Verteidigungsminister Rudolf Scharping sofort gehen, als Fotos von ihm und seiner Freundin im Schwimmbad auf Mallorca auftauchten, während Bundeswehrsoldaten im Kosovo kämpften.

Doch wo anfangen, denn „was für eine Peinlichkeit, was für eine Fehlbesetzung“ gilt wohl nicht nur für Lamprecht. Auch Innenministerin Nancy Faeser, die in einem Paralleluniversum zu leben scheint, Außenministerin Anna-Lena Bärbock, die keinen geraden Satz aussprechen kann, Wirtschaftsminister Robert Habeck, der Deutschlands Wirtschaft ruiniert, stehen ebenso für eine Truppe aus Amateuren – angeführt von einem Bundeskanzler ohne Format.

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