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Sebastian Kurz und Benjamin Netanjahu

Der eigene Regierungschef Benjamin Netanjahu – Vorbild für Ex-Kanzler Kurz (links im Bild) – bot die Bürger seines Landes dem Pharmakonzern Pfizer zum Impfstofftesten an.

28. Dezember 2022 / 12:19 Uhr

Juden als Versuchskaninchen: „So wurde Israel zum Corona-Labor der Welt“

Der kleine Staat Israel, der etwa gleich viele Einwohner wie Österreich hat, gilt als Corona-Impfweltmeister. Kaum ein anderes Land hat seine Bevölkerung so früh und so rigoros gegen Corona geimpft und dabei sanften bis starken Druck ausgeübt.

Vorbild für Österreich

Dabei war Israel lange Zeit Vorbild auch für Österreich. So reiste ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz schon sehr früh in den kleinen Staat im Nahen Osten, um sich Ideen für seine Impfpolitik in Österreich zu holen. Das Profil schrieb damals: „Wenn es eng wird, vertraut Bundeskanzler Sebastian Kurz auf den Rat von Benjamin Netanjahu“, dem israelischen Regierungschef.

Staat als „Labor der Welt“

Für Pfizer war Israel das Großraumlabor. So sagte der Pharmachef Albert Bourla bereits Anfang 2021 in einem Interview auf NBC:

Ich glaube, dass Israel im Moment das Labor der Welt geworden ist, weil sie in diesem Zustand nur unseren Impfstoff verwenden und einen sehr großen Teil ihrer Bevölkerung geimpft haben, sodass wir sowohl wirtschaftliche als auch gesundheitliche Indizes studieren können.

Vom eigenen Regierungschef als Versuchskaninchen angeboten

Nun ergänzte der langjährige und jetzt wieder designierte Premierminister Benjamin Netanjahu, wie er seine eigenen Israelis als Versuchskaninchen angeboten hat. In einem Interview mit Jordan Peterson, einem kanadischen Psychologen, Sachbuchautor und emeritierter Professor, sagte er, er selbst habe Pfizer-Chef Bourla davon überzeugt, seinen Impfstoff in Israel zu testen:

Der Grund, warum ich das tun konnte, ist, dass wir eine medizinische Datenbank haben.

Denn von fast allen Israelis seien die medizinischen Daten vorhanden und digitalisiert. Die Menschen hätten einen Ausweis, der in allen israelischen Krankenhäusern gelesen werden kann. Dieser Ausweis enthält alle medizinischen Daten eines Patienten aus den letzten 20 Jahren.

„Experimentieren an eigenen Leuten“

Netanjahu bot Bourla an, doch diese Datenbank zu nutzen. So könne man die Wirkung der Corona-Impfung zum Beispiel bei Menschen mit Meningitis oder hohem Blutdruck testen. Er fasst zusammen:

So wurde Israel zum Labor für Pfizer.

Die britische Fernsehmoderatorin Gillian McKeith antwortete darauf:

So ließ er Pfizer an seinen eigenen Leuten experimentieren. Er scheint sehr zufrieden mit sich zu sein. Er wollte sehen, was mit Menschen passiert, die eine Grunderkrankung haben.

Nun, das kann ja bei der Aufarbeitung der Wirkung und Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe sogar noch interessant werden.

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