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Taxi-Schild

Moslemische Taxifahrer in Wien wollen keine küssenden Männer transportieren. Das sei gegen ihre Religion.

27. Dezember 2022 / 19:22 Uhr

Islamischer Taxifahrer schmiss küssendes Schwulen-Paar aus Fahrzeug

Die Überfremdung in Wien führt jetzt anscheinend auch zu gesellschaftlichen Problemen in der Schwulen-Community. Ein islamischer Taxifahrer wollte zwei küssende Männer nicht transportieren.

Küssen unter Männern ist gegen die Religion

Christopher Wolf, Oberarzt der Kardiologie, machte den Vorfall auf seiner Facebook-Seite selbst öffentlich. Demnach wollte dieser mit seinem Partner von einer Weihnachtsfeier heimfahren – und zwar mit einem Taxi. Doch als Wolf seinen Ehemann auf dem Rücksitz des Fahrzeuges geküsst hatte, sah der Lenker rot. Das sei gegen seine Religion, soll der moslemische Taxler gesagt haben und zwang die beiden Männer auszusteigen.

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Oberarzt der Kardiologie fühlt sich diskriminiert

In seinem Facebook-Beitrag kann Wolf den Vorfall nicht fassen. „Wo lebe ich hier??“, fragt der Arzt mit doppeltem Fragezeichen und schreibt weiter resignierend:

Es interessiert ja doch niemanden wenn man in Österreich als Oberarzt der Kardiologie diskriminiert wird, auch nicht 70 Jahre nach dem Nazionalsolzialismus!!!!!

Kommentarschreiber Alexander B. pflichtet ihm bei:

Das ist ja schlimm, soweit kommt es noch, dass wir uns von Islamisten sagen lassen müssen, was wir dürfen und was nicht, danke an unsere Regierung,(Sarkasmus) die Tür und Tor für diese Leute geöffnet hat.Ich bin wirklich kein Rassist und wenn sich Ausländer ordentlich benehmen und anpassen, alles OK…aber das geht gar nicht, ich würde 31300 verklagen ohne wenn und aber!!!

Kommentarschreiber: “Ziemlich Islamophob!”

Friedrich G. dagegen wirft dem Arzt Populismus vor:

Hurra, gratuliere für 15 Minuten Rampenlicht, vielleicht geht sich noch der Wolf mit der ZIB2 aus? Ihr seid so wichtig wie das Lastenrad das gerade umgefallen ist.

Und unter dem Synonym „Neue Wahrheiten“ schreibt ein User kurz und bündig:

Ziemlich Islamophob!

Taxi-Unternehmen entschuldigt sich

Auch das betroffene Taxi-Unternehmen 31300 mischte sich unter die Kommentarschreiber und entschuldigte sich für den Vorfall. Die Funkleitung schrieb:

Sehr geehrter Herr Wolf,
wir bedauern den von Ihnen geschilderten Vorfall sehr und werden alles daransetzen, ihn detailliert zu klären und dementsprechende Konsequenzen zu setzen.
Wir möchten darauf verweisen, dass Taxi 31300 eine Wiener Vermittlungszentrale ist, welche seit Jahrzehnten für Diversität und Toleranz steht.
Mit unseren bisherigen Engagements wie zB Regenbogenball sowie Vienna Pride, unterstreichen wir offen die Werte, für welche wir stehen.
Kooperationen mit Taxi-UnternehmerInnen, welche nicht bereit sind, unsere Werte mitzutragen, werden konsequent beendet.
MitarbeiterInnen, welche gegen unser Werte verstoßen, haben mit dienstrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Gerne stehen wir auch für eine persönliche Kontaktaufnahme zur Verfügung.
Bei Interesse, bitte um kurze Info an [email protected]
LG
Ihre Taxi 31300 Funkleitung

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