Unzensuriert hat zuletzt darüber berichtet, dass bei der Exekutive weniger Aufnahmen erfolgt sind als grundsätzlich geplant wurden. Gleichzeitig gehen zahlreiche Polizeibedienstete in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Weniger Personal bedeutet umgekehrt auch mehr Arbeit. Und diese schlägt sich in den Überstunden nieder, wie der freiheitliche Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer berichtet.
2022 neuer Spitzenwert
Im Zeitraum Jänner bis September 2022 wurden im Innenministerium für den gesamten Polizeibereich genau 4.872.538,69 Überstunden registriert. Der Vergleichszeitraum der Jahre zuvor zeigt: 2019 4.227.337,35 Überstunden, 2020 3.843.615,22 Überstunden und 2021 schließlich 4.673.826,08 Überstunden. Somit liefert 2022 einen Rekordwert. Dass im Gesamtjahr heuer mehr als fünf Millionen Überstunden anfallen werden, ist so gut wie sicher.
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Weitere InformationenDramatischer Wert für Wien
Auf die Landespolizeidirektionen entfallen die meisten Überstunden. 2022 waren es (ohne letzten Quartal) 4.320.973,8 Stunden. Wien hat dabei mit 1.536.503,03 faktisch mehr als ein Drittel der Überstunden zu verzeichnen. Selbst im flächengrößten Bundesland Niederösterreich sind es vergleichsweise „nur“ 643.340,59 Überstunden, die registriert wurden.
