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FPÖ Landesparteitag Graz / Fahneneinzug

Der Kronen Zeitung ist der Erfolgskurs der FPÖ ein Dorn im Auge. Da darf auch wieder einmal in die unterste Schublade des Journalismus gegriffen werden.

18. Dezember 2022 / 10:31 Uhr

Mainstream in Panik: Kronen Zeitung versucht FPÖ-Erfolgswelle krampfhaft kleinzureden

Die jüngsten Wahlumfragen zeigen, dass Österreichs politische Landschaft quasi auf den Kopf gestellt ist. Die FPÖ führt nämlich erstmals seit dem Jahr 2017 wieder und das mittlerweile deutlich. Ein Faktum, das politisch Mächtige und Mainstream-Medien offenbar in den altbekannten Panikmodus verfrachtet.

Krone schäumt über FPÖ-Erfolgskurs

Besonders die Kronen Zeitung, erst frisch vom Presserat wegen eines ungustiösen Lügen-Artikels gegen die FPÖ verurteilt, versucht krampfhaft, die blaue Erfolgswelle zu ignorieren bzw. kleinzureden. So auch die jüngste Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für die Zeitung Österreich, die die FPÖ bei 30 Prozent der Wählerstimmen zeigt, weit vor SPÖ (24 Prozent) und ÖVP (19 Prozent).

Diese wird in einem Artikel mit dem Titel “FPÖ bald an Spitze? Umfragen zeigen: Kickl auf dem Vormarsch” total ignoriert. Viel lieber mutmaßt die Krone über ein Match mit der SPÖ um Platz eins.

Keiner will mit FPÖ koalieren?

Auch greift man in gewohnter Manier in die unterste Schublade des Journalismus. So unterstellt man FPÖ-Chef Herbert Kickl ein “eigenes Projekt Ballhausplatz”, weil dieser einfach berechtigte Ansprüche auf die Kanzlerschaft stellt. Zum Vergleich: Ex-ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz riss sich mit seinem “Projekt Ballhausplatz” Institutionen, Steuergelder und Medien im ganzen Land unter den Nagel und das mit unlauteren Methoden, wie die berühmten “Schmid-Chats” belegen.

Zu guter Letzt behauptet die Kronen Zeitung, dass niemand mit der “einer von Kickl geführten FPÖ” koalieren wolle, sollte sie die nächste Nationalratswahl gewinnen. Damit übernimmt das Boulevardblatt nicht nur die Propaganda von ÖVP und SPÖ, sondern äußert mehr Wunschdenken als politische Realität.

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