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Herbert Kickl mit Selfie-Frau

FPÖ-Chef Herbert Kickl erfreut sich bei den Bürgern größter Beliebtheit. Das verdankt er vor allem seinen klaren politischen Aussagen.

16. Dezember 2022 / 08:38 Uhr

Umfrage-Hammer: ÖVP stürzt auf 19 Prozent ab, Kickl schon bei 30 Prozent

FPÖ-Parteichef Herbert Kickl bricht derzeit alle Rekorde. Seine Partei liegt in der neuesten Umfrage bereits bei 30 Prozent, auch in der Kanzlerfrage mischt er mit.

Blaue bauen Vorsprung aus

Wären am Sonntag Nationalratswahlen, würde der Sieger mit deutlichem Abstand FPÖ heißen. Dieses Ergebnis kam bei einer für die Tageszeitung Österreich durchgeführten Lazarsfeld-Gesellschaft-Umfrage heraus, bei der 2.000 Online-Interviews im Zeitraum vom 12. bis 14. Dezember gemacht wurden.

Schon vierte Woche auf Platz eins

Demnach liegt die FPÖ schon die vierte Woche in Folge auf Platz eins. Nicht nur das: Erstmals knackten die Blauen sogar die 30-Prozent-Marke. Die SPÖ verliert weiter und kommt nur noch auf 24 Prozent, die ÖVP stürzt auf 19 Prozent ab. Die Grünen und Neos teilen sich Platz vier mit je zehn Prozent, die Bierpartei würde unverändert zur Vorwoche fünf Prozent der Stimmen erhalten und somit ins Parlament kommen. Würde es dieses Ergebnis bei der Nationalratswahl geben, ginge sich keine Koalition ohne FPÖ mehr aus – eine regierungsfähige Mehrheit (54 Prozent) wäre allerdings nur mit der SPÖ möglich. Eine Koalition mit der abgestürzten ÖVP würde nur noch auf 49 Prozent kommen.

ÖVP blockierte effektiven Grenzschutz

Anscheinend nützt es der ÖVP auch nichts, dass Kanzler Karl Nehammer in der Asylfrage plötzlich versucht, die Freiheitlichen zu kopieren. Seine Forderung nach Zäunen in Bulgarien, die die Europäische Union bezahlen solle, stößt bei Kickl auf ein mildes Lächeln. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er gestern, Mittwoch:

Schon in meiner Zeit als Innenminister habe ich mich für Zäune an UNSEREN Grenzen eingesetzt – die ÖVP hat schon damals alles in diese Richtung blockiert. Nach Beendigung unserer Regierungsverantwortung wurde zudem alles eingestampft, was mit einer strikten und strengen Asylpolitik zu tun hat. Und jetzt plötzlich fordert Kanzler Nehammer einen Grenzzaun in Bulgarien, den die EU finanziell unterstützen soll. Wenn Nehammer es ernst meint, dann soll die Regierung endlich Grenzbarrieren an strategisch wichtigen Punkten an der österreichischen Grenze errichten und die Kosten dafür gleich beim EU-Beitrag Österreichs zum Abzug bringen. Das geht schneller, als auf eine Finanzierungszusage der EU zu warten. Da es keine Festung Europa gibt, braucht es eine Festung Österreich – und Grenzbarrieren sind ein wichtiger Beitrag dazu!

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Geld für Krieg statt für die Bevölkerung

Beim früheren ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz funktionierte die Kopiermaschine noch. Mittlerweile aber durchschauen die Bürger die ständige Ankündigungspolitik der Volkspartei, die sich im Verbund mit den Grünen zudem plagt, die Bevölkerung mit klaren und vor allem unkomplizierten Hilfen gegen die Teuerung zu entlasten. Stattdessen wird in Nibelungentreue zur EU der Krieg in der Ukraine mit österreichischem Steuergeld weiterhin mitfinanziert und die Neutralität aufgegeben.

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