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Der freiheitliche Abgeordnete Peter Wurm zeigte auf, dass Schulungen von Drittstaatsangehörigen dem Steuerzahler zwar viel Geld kosten, den Fachkräftemangel aber nicht beheben helfen.

15. Dezember 2022 / 11:17 Uhr

AMS: 82 Prozent der Schulungsteilnehmer sind keine österreichischen Staatsbürger

In einer Analyse der deutschen Einwanderungs- und Beschäftigungspolitik wies das Wall Street Journal in einem jüngsten Artikel darauf hin, dass die meisten nach Deutschland kommenden Asylbewerber für den Arbeitsmarkt völlig ungeeignet seien und hauptsächlich in das Sozialsystem einwanderten. Gleiches gilt offensichtlich auch für Österreich.

Österreich importiert Arbeitslosigkeit

So stellte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Peter Wurm, bezugnehmend auf Anfragebeantwortungen, in seiner Rede im Parlament am gestrigen Mittwoch fest, dass Finanzdienstleistungen des Arbeitsmarktservice (AMS) immer öfter für ausländische Klienten verwendet werden.

Demnach sind nur noch 18 Prozent jener Schulungsteilnehmer, die Mindestsicherung und Notstand beziehen, österreichische Staatsbürger. Von den insgesamt 330.000 Menschen, die arbeitslos oder in AMS-Schulungen sind, hat ein Drittel keinen österreichischen Pass. „Bei den Schulungsteilnehmern sind Österreicher mit 47 Prozent mittlerweile auch in der Minderheit“, so Wurm.

Zuzug mit restriktiven Asylmaßnahmen stoppen

„Die Freiheitlichen hätten auf diese negative Entwicklung seit Jahren hingewiesen – ohne dass die Regierung darauf reagiert hätte. Die Betreuung der Arbeitslosen durch das AMS koste Milliarden – und mittlerweile fließe der Großteil davon nicht mehr für österreichische Staatsbürger“, so der Abgeordnete und stellte fest: „Wir brauchen dringend eine Änderung und müssen sicherstellen, dass das AMS seine Mittel in erster Linie für Österreicher verwendet. Es macht auch keinen Sinn, zehntausende Drittstaatsangehörige durch dieses Modell zu schleifen, weil es den Fachkräftemangel nicht beheben wird“.

Um eine Kurskorrektur zu erreichen, sei es in erster Linie notwendig, den Zuzug zukünftiger Klienten des Arbeitsmarktservice zu stoppen. Die FPÖ brachte daher einen Antrag ein, um die „neue Völkerwanderung“ einzudämmen.

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