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Herbert Kickl

Würden “Klima-Terroristen” zum Zusammenräumen von Müll verurteilt, täten sie laut FPÖ-Chef Herbert Kickl sogar etwas Gutes – und wären lange beschäftigt.

21. November 2022 / 14:24 Uhr

Kickl will harte Strafen: „Klima-Terroristen sollen Müll zusammenräumen!“

Der freiheitliche FPÖ-Obmann Herbert Kickl erneuert seine Forderung nach einer harten Gangart gegen die “Klima-Terroristen”, die immer wieder mit Störaktionen wie dem Behindern von Straßen durch Festklebe-Aktionen, Vandalismus in Museen oder das Besetzen von Hörsälen in Universitäten auffallen.

Störaktion auf Linzer Hauptstraße

Die aktuelle Klebe-Aktion fand in Linz auf der Hauptstraße statt, worauf auch die stadtnahen FPÖ-Politiker mit Kritik reagierten. „Der Linzer Polizei und ihrem Einsatzleiter ist es zu verdanken, dass innerhalb kürzester Zeit die erste Fahrspur in der Linzer Hauptstraße wieder freigegeben werden konnte“, betonten der Landesparteisekretär und Sicherheitssprecher der FPÖ Oberösterreich, Michael Gruber, und der Linzer FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml zur Klima-Klebe-Aktion der ‚Letzten Generation‘ in der Landeshauptstadt.

Bevölkerung wird drangsaliert

In Richtung der Aktivisten, wovon sich laut Meldungen drei Personen auf der Linzer Hauptstraße festgeklebt hatten, betonten die beiden FPÖ-Politiker: „Derartiger Klebe-Terror von linken Aktionisten bewirkt nur, dass die Leistungsträger, also die arbeitende Bevölkerung, drangsaliert wird. Vor allem die zahlreichen Berufspendler werden nur wenig Verständnis für diese Art des ‚Klimaschutzes‘ aufbringen. Auf der einen Seite fordert diese Gruppierung ein Tempo-Limit auf Autobahnen, um den Spritverbrauch und somit den CO2-Ausstoß zu verringern, auf der anderen Seite provozieren sie bewusst Staus. Das ist für jeden Normaldenkenden schon ein Widerspruch in sich und fördert mit Sicherheit nicht die Sympathien für das Anliegen des Klimaschutzes“, beurteilen Gruber und Raml diese Störaktionen als klare Gesetzesverstöße.

Gutes für die Umwelt tun

Und Kickl konkretisiert, wie harte Strafen aussehen könnte. So sollen die Terroristen zu harter gemeinnütziger Arbeit verdonnert werden, etwa den Müll auf Autobahnen oder in anderen Bereichen zusammenräumen: „Dort wären sie beschäftigt und würden sogar etwas Gutes für die Umwelt tun!“

Besetzern das Licht abdrehen

Wenn jemand glaube, sich im Museum austoben zu müssen und dort unwiederbringliche Kunstschätze gefährdet oder zerstört, müsse das Gesetz zuschlagen. Die Bevölkerung habe keinerlei Verständnis für diesen Irrsinn. Auch der Besetzung von Hörsälen könne leicht ein Riegel vorgeschoben werden, indem dort Licht, Heizung und Wasser abgedreht werden. Damit, so Kickl, würden sogar – ganz klimafreundlich – Ressourcen gespart.

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