Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Alkohol

Immer mehr Bürger fragen sich aufgrund von Aussagen von Regierungspolitikern, ob manche von ihnen ein ernstes Alkoholproblem haben.

20. November 2022 / 10:43 Uhr

Alkohol auf der Regierungsbank: „Sind wir angesoffen, Herr Vizekanzler?“

Verteidigung der Klima-Klebe-Aktivisten, Teuerung nur Einbildung: Manche Aussagen auf der Regierungsbank lassen vermuten, dass hier Alkohol im Spiel sein könnte.

Nehammer sagte „Alkohol oder Psychopharmaka“ voraus

ÖVP-Bundeskanzler Karl Nehammer hat im Juli vorausgesagt: Die Bürger würden wegen der Regierungspolitik bald „Alkohol oder Psychopharmaka“ benötigen. Diese unfreiwillig ehrliche Aussage des Kanzlers zum übermäßigen Alkoholkonsum trifft anscheinend weniger die Bürger als die Bundesregierung. Einige Aussagen lassen darauf schließen.

Kogler rief Klima-Aktivisten zu Zerstörungsaktion auf andere Ziele auf

Am Donnerstag erst verteidigte der grüne Vizekanzler Werner Kogler die Klima-Aktivisten, die sich auf der Straße festkleben und Kunstwerke anschütten. Das seien keine Terroristen, sagte Kogler im Parlament, und rief – zur Verwunderung der Nationalratsabgeordneten – die Aktivisten zu Zerstörungsaktionen auf andere Ziele auf.

Schnedlitz: “Sind wir ein bissl ang’soffen, oder?”

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz konnte sich ob dieser Aussagen nicht mehr zurückhalten und machte einen Zwischenruf. Er formulierte in Richtung Kogler:

Sind wir ein bissl ang’soffen, oder?

Auf Facebook verteidigte Schedlitz danach seine Frage:

Kann man mal fragen, wenn sich der Vizekanzler im Parlament für die Klebe-Klima-Aktivisten einsetzt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Opposition schuld an Einbildung der Teuerung

Ebenfalls in den Verdacht, Alkohol oder Psychopharmaka zu sich genommen zu haben, geriet die ÖVP-Abgeordnete Angela Baumgartner. In ihrer kuriosen Rede sagte die 53-Jährige, die auch Bürgermeisterin von Sulz im Weinviertel in Niederösterreich ist, dass sich die Bürger die Teuerung nur einbilden würden und dass an dieser Einbildung die Opposition schuld sei. Wörtlich meinte sie in ihrer Parlamentsrede am Freitag:

Die Leute haben das Gefühl, dass sie sich gewisse Sachen nicht mehr leisten können, dass sie den Alltag nicht mehr leisten können. Aber warum haben wir das Gefühl, dass wir uns bestimmte Sachen nicht mehr leisten können? Dank Ihnen, liebe Opposition, weil sie nur Hetze betreiben und nur ungute Stimmung betreiben.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Kommentarschreiber fragte: “Säuft die?

Der ÖVP-Dame, die allein als Nationalratsabgeordnete mehr als 9.000 Euro im Monat bekommt, dürfte wohl entgangen sein, dass die Teuerung sich auf einem 70-Jahre-Hoch befindet. Nicht nur die Energiekosten werden höher, auch die Preise für alltägliche Dinge wie Lebensmittel und Kleidung steigen.

Wen wundert es, dass ein Kommentarschreiber in den sozialen Medien die sarkastische Frage stellte, ob die ÖVP-Abgeordnete denn „saufe“.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

14.

Jun

11:19 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief